Zimmerlautstärke: Was ist in Mietwohnungen wichtig?

Von Mietrecht.com, letzte Aktualisierung am: 25. August 2020

Die Zimmerlautstärke ist im Mietrecht immer wieder Thema

Im Mietrecht ist die Zimmerlautstärke zwar Thema, aber gesetzlich nicht definiert.
Im Mietrecht ist die Zimmerlautstärke zwar Thema, aber gesetzlich nicht definiert.

Musik, Fernseher, Gespräche oder einfache alle Geräusche aus einer Wohnung, die andere Mieter hören: Das Thema „Zimmerlautstärke“ ist immer dann eines, wenn sich andere gestört fühlen. Dieses Empfinden ist jedoch meist subjektiv, sodass es oft schwer ist, hier eine Grenze zu finden. Wie laut ist Zimmerlautstärke eigentlich? Kann das gemessen werden und wenn ja, wie viel Dezibel (db) sind dann Zimmerlautstärke?

Was das Mietrecht und die Rechtsprechung diesbezüglich festlegen, wann es im Haus bzw. in der Wohnung zu laut ist und ab wann die Zimmerlautstärke eingehalten werden sollte, betrachtet der nachfolgende Ratgeber zum Thema näher.

Das Wichtigste zur Zimmerlautstärke

Ist rechtlich bestimmt, was Zimmerlautstärke ist?

Nein, die Frage „Was heißt Zimmerlautstärke“ ist per Gesetz nicht definiert.

Wann müssen Mieter sich an die Zimmerlautstärke halten?

Mieter müssen die Zimmerlautstärke bei Musik, Gesprächen, Fernsehen und anderen Geräuschen in der Regel während der Ruhezeiten einhalten.

Gibt es bestimmte Richtwerte, welche für die Zimmerlautstärke herangezogen werden?

Ja, für die Zimmerlautstärke sind nachts nicht mehr als 30 db und tagsüber 40 db als Richtwerte vorgesehen.

Was ist Zimmerlautstärke?

Bei Musik gilt: Zimmerlautstärke heißt, dass Nachbarn dies kaum oder gar nicht wahrnehmen.
Bei Musik gilt: Zimmerlautstärke heißt, dass Nachbarn dies kaum oder gar nicht wahrnehmen.

Gesetzlich gibt es keine Definition von Zimmerlautstärke. Es ist rechtlich also nicht genau festgelegt, was das eigentlich ist. Im Allgemeinen und nach dem größten Teil der gängigen Rechtsprechung bedeutet es, dass Mieter bei dem vertragsmäßigen Gebrauch der Mietsache nicht durch laute Geräusche der Nachbarn beeinträchtigt werden.

Hier spielt auch die bauliche Beschaffenheit sowie das Alter des Gebäudes eine Rolle. Ganz still sein muss es nicht. Die Geräusche sollen sich üblicherweise auf den Raum beschränken, in dem sich die Geräuschquelle befindet. Sind Geräusche kaum wahrnehmbar, wird von Zimmerlautstärke gesprochen. Fernseher, Bass, Gespräche usw. dürfen also nicht über die Maßen in anderen Räumen zu hören sein.

Diese Zimmerlautstärke in einer Mietwohnung bezieht sich in der Regel auf die Nachbarräume und deren Relation zur Geräuschquelle. Sowohl neben-, oberhalb- und unterliegende Räume können hier für eine Bestimmung der angemessenen Lautstärke herangezogen werden. Maßnahmen, wie eine Trittschalldämmung, geräuschdämpfende Tapeten oder die Verstärkung von Wänden zwischen den Wohnungen, dienen in der Regel dazu, die Zimmerlautstärke gemäß allgemeiner Definition zu gewähren.

Wie laut ist Zimmerlautstärke

Für die Dezibel bei der Zimmerlautstärke gibt es Richtwerte, allerdings keine gesetzlich festgelegten.
Für die Dezibel bei der Zimmerlautstärke gibt es Richtwerte allerdings, keine gesetzlich festgelegten.

Da es keine gesetzliche Definition von Zimmerlautstärke gibt, ist es schwierig, hier pauschale Dezibelwerte zu benennen. Dennoch sind Durchschnittswerte sowohl in baurechtlichen Vorschriften (wie die Norm DIN 4109 zur Schalldämmung von Bauteilen) als auch in gängiger Literatur zum Thema sowie in der Rechtsprechung zu finden.

So sollten für eine Zimmerlautstärke die Dezibel (db) des sogenannten Schalldruckpegels den Wert von 80 im Raum der Geräuschquelle nicht überschreiten. Die Werte im Raum, der die Geräusche sozusagen empfängt, sollten in der Regel zwischen 30 und 40 db liegen.

Für die Zimmerlautstärke sollten also tagsüber die 40 db und nachts die 30 db nicht überschritten werden. Allerdings können je nach Einzelfall auch niedrigere Werte veranschlagt werden, da hier auch die baulichen Aspekte immer eine Rolle spielen. So kann bei einem hellhörigen Haus die Zimmerlautstärke in db durchaus unter diesen Werten liegen.

Geräusche, die oftmals als belästigend oder störend angesehen werden, können unter anderem Musik, Gespräche, Haustiere, Elektrogeräte oder auch handwerkliche Tätigkeiten sein.

Zimmerlautstärke: Ab wann ist diese zu beachten?

Während der Zeiten der Nachtruhe ist die Zimmerlautstärke in der Regel, z. B. durch die Hausordnung, vorgeschrieben.
Während der Zeiten der Nachtruhe ist die Zimmerlautstärke in der Regel, z. B. durch die Hausordnung, vorgeschrieben.

Mietrechtlich kann beispielsweise im Mietvertrag oder in der Hausordnung festgelegt sein, wann Mieter auf die Lautstärke in ihrer Wohnung achten müssen. So ist üblicherweise die Zimmerlautstärke ab 22 Uhr bis 6 Uhr verpflichtend einzuhalten.

Diese sogenannte Nachtruhe und weitere Ruhezeiten werden unter anderem durch die Landesimmissionsschutzgesetze geregelt, die dann auch die Zimmerlautstärke vorsehen. Allerdings sind Geräusche wie Kinderlärm in der Regel hinzunehmen.

Fühlen sich Mieter durch Geräusche aus der Nachbarwohnung gestört, sollte zunächst mit den Nachbarn bezüglich der Zimmerlautstärke gesprochen werden. Der nächste Ansprechpartner wäre dann der Vermieter. Bei übermäßiger bzw. starker Lärmbelästigung kann durchaus auch die Polizei verständigt werden.
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Zimmerlautstärke: Was ist in Mietwohnungen wichtig?
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66 thoughts on “Zimmerlautstärke: Was ist in Mietwohnungen wichtig?

  1. It. Helen

    So, Kinderlärm muss hingenommen werden. Da kann herumgelärmt und geschrieen werden, auch nach 22.00. Da kann ruechig gewohnt werden, und das man in einem Haus, in dem man keine Stimme der anderen hört. (Vermiete Eigentumswohnungen) So lärmig und grob kann mit Gegenständen umgegangen werden, dass es bald wie in der eigenen Wohnung tönt. Habe neue Nachbarn, Türken. Ich freue mich, wenn meine Epilepsie wieder stark wird. Arztzeugnis vorhanden. Der Vermieter ist informiert. Ich habe lange gesucht, bis ich die geeignete Wohnung fand. Es war vorher ruhig. Die anderen Nachbarn lärmen auch nicht. Und nun müsste ICH wieder gehen. Es ist meine 10. Wohnung, bin bald 64 Jahre alt und muss nun Kinder, die nicht erzogen werden ertragen. Meine Gesundheit lässt auch bald zu wünschen übrig. Aber dies hat ja mit Wohnrecht nichts zu tun. Dies ist kein Gesetz, sondern eine Frechheit.

    (Eine Billigantwort, da kann man eben nichts machen, brauche ich nicht. Mit Nachbarn sprechen hilft nämlich nichts. Da habe ich meine Erfahrungen gemacht, und dies während Jahrzehnten. Dem Vermieter habe ich das Ganze sachlich geschrieben. Der macht nichts. Kinder muss man nicht erziehen. Die dürfen laut sein. Aber wenn ein Hund einmal bellt, fällt die Welt zusammen.)

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    1. marie

      Gehen Sie mit Ihrem Problem an die Öffentlichkeit, in die Medien. Halten Sie sie dem Gesetzgeber vor (Justizministerium – über die Gesetze kann man oft nur den Kopf schütteln.) Allerdings einem Säugling oder Kleinkind kann man nicht den Mund zukleben. Warum versuchen Sie es nicht mit irgendwelcher Altersresidenz? Einem Vermieter wo ältere Menschen leben?

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    2. Leon

      Türken…, Sie sind der typische Rassist. Was soll diese Information überhaupt mitteilen. Nebenan wohnen laute Nachbarn, Afrikaner. Na und? Laut ist laut und unabhängig von Nationalität. Piefige Deutsche mit psychosomatischen Problemen. Jammer weiter über deine Gesundheit!

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      1. Mic

        Ich finde nicht dass dieser Mensch ein Rassist sein muss und man so abgehen sollte. Er ist ggf. der Meinung dass einige Türken, von denen viele in Deutschland leben, anders zivilisiert sind und sich selten in ein klassisch deutsches Ordnungsgefüge einpassen.

        Mal etwas pauschalisiert: Türken empfangen spät und viel Besuch, reden gerne laut, Kindererziehung ist eher selten und vieles mehr. Alleine schon fastende Türken die sich in der Nacht zum Essen versammeln sind für einen ruheliebenden und ordnungskonformen Deutschen oder den typischen nordeuropäischen Bürger nicht einfach zu ertragen. Von Gesetzen und Zimmerlautstärke mal zu schweigen.

        Man stelle sich einen Deutschen in der Türkei vor, der Nachts seine christlichen Freunde zum Gebet lädt, dabei lauter wird und er traditionell ein Bierchen auf dem Balkon zu Ramadan trinkt. Da wäre die Wahrnehmung sicherlich auch pauschalisiert nicht positiv.

        Hier geht es um kulturelle Unterschiede, nicht direkt um Rassismus. Das sollte man wohl differieren. Dieser Mensch sollte einem eher hilfsbedürftig mit seinen Problemen erscheinen, denn er wird in seinem Alter nicht ständig solchen Menschen ohne Rücksichtnahme ausweichen können.

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      2. Anonym

        So ein Unsinn… Es ist halt schon auffällig, daß dieses Problem leider übermäßig häufig in diesem und anderen Kulturkreisen anzutreffen ist, da sie eben anders leben (wollen) und keinerlei Regeln der üblichen Zusammenlebens, z.B. Hausordnungen u.a., beachten… Was in Mietshäusern sehr wohl auf gegenseitiger Rücksichtnahmen aufgebaut ist, weil es sonst gar nicht anders möglich wäre unter solchen Bedingungen zusammenzuleben. Nur dummerweise ist diese Art und Weise häufig LAUT und ausschweifend und wenig rücksichtnehmend auf andere, Kinder werden i.d.R. wenig gemaßregelt und sind bis in die Nacht auf, die bekannten, nervigen Massenhochzeitsfeiern, die sich sogar massiv zu unseren unterscheiden etc… Viele machten bereits die Erfahrung bei Beschwerden und Bitte um Rücksichtnahme, da auf Granit zu beißen und aggressive Gegenwehr zu treffen…) Viele von denen führen sich derartig unverständlich laut und dreist in Wohnungen auf, daß man es echt nicht nachvollziehen kann ein Zusammenleben so nicht möglich ist. Und das muß einem nicht gefallen und kann es durchaus unsympathisch finden! (Was ich bei anderen mit den Eigenschaften selbstverständlich genauso sehe!)

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      3. Gurke

        Sie will damit sagen, dass Türken oftmals lauter sind. Das ist wohl der Grund, warum sie dies mitgeteilt hat. Wir schon öfter neben Türken gewohnt hat, kann dies auch gut bestätigen.
        Diesen Umstand mitzuteilen macht einen an noch nicht zum Rassisten. Aber jemanden einfach als Rassisten zu beleidigen, macht einen zu einem Dummkopf.

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        1. Naima

          Ich habe deutsche Nachbarn und komisch finde ich es das sie sich nicht an die Hausordnung halten. Und auch nicht einsehen das sie sich auch an die Deutschen regeln halten sollten und nicht nur andere Nationen sich anpassen sollten. Also hier zu behaupten es liegt an der Nationalität hat sehr wohl was mit Rassismus zu tun. Und egal wie viele jetzt behaupten es hat etwas mit der Kultur zu tun und dies verharmlosen. . Als ob sich alle Deutschen Bürger an die Nachtruhe halten würden und es bei deutschen Mietern nie zu Mieterstreit kommt ,😅ha ha.

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      4. Peter

        das sind ganz einfach gelebte ERFAHRUNGEN. Und diese kann ich leider nur bestätigen, gerade was diese “Klientel” angeht, ganz einfach.

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    3. Mirco

      Ich frage mich hier schon ein wenig. Das Leben macht halt Geräusche. Auch ich ärgere mich, wenn um 5 Uhr gröllend nach Hause kommen und weiter laut bleiben.
      Wer Ruhe will soll aufs Land sich halt ein Haus kaufen. Wenn Ruhe so wichtig ist, muss man halt im Leben darauf hin arbeiten, damit man es sich finanzieren kann.
      Da ich nicht viel Geld habe, wohne ich an einer Hauptstraße, aufgewachsen neben Gleisen (die Züge waren damals nicht so leise wie heute).
      Unsere Probleme in Europa, omg.

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      1. Kornblume

        für SIE vllt. eine Alternative – für die Mehrheit sicher nicht. Ignoranter Beitrag. Ich frage die Moderatoren, wieso dieser Kommentar freigeschaltet wurde?!

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      2. Anonym

        Wieso sollte man das akzeptieren? Du ärgerst dich ja sogar selber darüber… Nachts muß man das sicher nicht und du kannst sie bitten, leiser zu sein. Niemand muß dich Nacht so laut belästigen, daß du nicht schlafen kannst. Das liegt, auch betrunken, in der Verantwortung der anderen…

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      3. Gurke

        Wer Ruhe will soll aufs Land ziehen und sich ein Haus kaufen… so eine schwachsinnige Aussage.
        Das Recht muss dem Unrecht nicht weichen. Auch in der Stadt hat man das Recht auf Ruhe. Es spielt auch für andere keine Rolle wo du mal gewohnt hast. Deine persönlichen Wohnverhältnisse sind für andere Betroffene vollkommen uninteressant.

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      4. io

        nunja , wer nicht früh, hart oder schicht arbeitet mag (nacht)ruhe als zu finanzierenden luxus abtun…
        das aber meist die leute die wachgehalten diejenigen ,durch ihre arbeit und abgaben, finanzieren die sie wachhalten, wird leider zu wenig beachtet

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    4. Hans B.

      Eine 11 Wohnung wäre angebracht. Ich würde ein Haus nehmen. Das hätte ich schon bei spätestens beim 3 Mal so gehandhabt. Ich denke sie sind sehr vorbelastet und deshalb ist auch schon der kleinste Krach nicht mehr auszuhalten. Einer bekannten ging es auch so. Das tut mir sehr leid für sie. Sie müssen sich dennoch an die Gesetze halten in Deutschland, mag zwar nicht alles perfekt sein aber dennoch gut. Vielleicht als Idee ein Dezibel Messgerät. Das können sie dann hernehmen bei der Anzeige.

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    5. Kornblume

      Nach 22 Uhr muss niemand herumlärmen. Auch Kinder nicht. Die sollten dann eigentlich auch schlafen … aber falls die Eltern da anderer Meinung sind, haben sie dennoch die Verpflichtung ihren Kindern die grundlegenden Werte des sozialen Zusammenlebens zu vermitteln: Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo sie Freiheit des Anderen verletzt wird. Die Rechtsprechung sieht die Nachtruhe als ein schutzbedürftiges Recht vor. Es ist höherwertig eingestuft, als das der “individuellen Freiheit” auf rücksichtsloses Benehmen.

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      1. Dakota

        Interessantes Thema. Fühle mich auch betroffen. Lebe seit über 3 Jahren in meiner Wohnung. Nachbarn über mir mit 2 Kindern, die eigtl so im Kitaalter sein müssten. Auch bei mir wird es über die Jahre immer lauter, die Kinder bis abends um 23:30 Uhr wach und oftmals noch am Toben, Rennen und Springen. Da das Haus schon älter ist, ist natürlich nachvollziehbar, dass die Dämmung vermutlich nicht mehr perfekt ist. Auch verstehe ich, dass die Kinder viel Energie haben und toben wollen. Ich weiß auch, dass man (leider) Kinderlärm in den meisten Fällen hinnehmen muss. Dennoch frage ich mich, ob man das wirklich JEDEN Tag bzw vor allem abends nach 22 Uhr immer hinnehmen muss?? Besonders an Sonn-oder Feiertagen? Zudem sind es nicht nur die Kinder, die durch die Wohnung rennen oder trampeln. Es ist definitiv herauszuhören, dass überwiegend auch die Eltern durch die Wohnung stampfen, sodass selbst mit Ohrstöpseln die Vibration zu spüren ist. Da sinkt dann meine Toleranzgrenze zu fast Null. Ich vermute, die Eltern arbeiten beide nichts und die Kinder gehen auch nicht in die Kita (schon vor Corona), weil alle jeden Tag bis spät Nachts wach sind (höre es ja am Trampeln). Zudem hatten sie vor Corona öfter Besuch über mehrere Tage mit anderen Kindern in der Wohnung, obwohl die Wohnung nicht mehr als 1,5 Zimmer haben dürfte. Da frage ich mich so schon, wie die Eltern mit 2 Kindern die Wohnung aufteilen.. Bisher bin ich in den 3 Jahren nur 1x oben gewesen, um mich über Lärm “zu beschweren” im höflichen Ton. Ich habe damit keine Erfahrung.

        Dennoch frage ich mich, muss man es grundsätzlich hinnehmen, dass unabhängig von den Kindern auch die Eltern bis spät nachts Lärm machen oder ständig durch die Wohnung stampfen bis spät in die Nacht??

        Das würde mich interessieren.

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    6. schulle

      ich wohne auf dem Land, denkt nicht hier wäre es ruhiger, wenn du ein ruheliebender Mensch bist, können dir so manchmal die Haare zu berge stehen. Besonders die Mittagsruhe, die in der Gemeindeordnung festgeschrieben ist, wird hier ständig ignoriert.
      Wer darauf besteht wird nur noch schief angesehen und geschnitten. Da kannste dich tausendmal auf die Gesetze berufen, die sind so ignorant, die lesen die nicht mal. Das ist besonders die Generation, die auf den Dörfern ziehen wollen, Häuser von Älteren oder Erbnachlässe kaufen und dann der noch verbliebenen Nachbarschaft auf die Nerven geht. Manchmal denke ich mir, sind die in den Mietswohnungen wo sie vorher gewohnt haben auch so ignorant mit ihren Mitmenschen umgegangen. Für nötige Umbaumaßnahmen hat man ja für eine gewisse Zeit noch verständnis. Wenn du denkst, nach der Einweihungsfeier wird es ruhiger, da hasste dich getäuscht. Vom Rasenmähen in den Ruhezeiten bis Misachtung der Nachtruhe mit Technomusik und lauten Gesprächen und Gelächter und Kindergeschrei bis in die Nacht, finden die alles normal.
      Wenn man dann mal auf die Vorschriften verweist, kommen solche Agumente wie kenn ich nicht, interessiert mich nicht, für was hab ich denn meinen Garten und Balkon, ich hab ein recht auf Party und Musik , egal wie lange es dauert, Ruhe kann ich im Alter haben, nur wir Älteren dürfen das Recht nicht in Anspruch nehmen.
      Die führen sich auf wie die reiste Landplage!
      Da kommt auch null Einsicht rüber, bin ja selber Schuld, wenn mein Schlafzimmer vor 35 Jahren nach Meihnung der Neuen auf die falsche Seite eingerichtet wurde, hätte mich ja damals schon darauf einstellen können, es werden auch irgendeinmal Ignoranten einziehen im Nachbarhaus. Ich bekomme ohne es zu wollen alles der Familie und Verwandschaft auf Ohr gedrückt ohne es zuwollen. und wenn du dann mal sagst ”
      Ich machs doch mit ihnen auch nicht, dann kommt die dümmste aller Bemerkungen, ach uns stört das nicht”
      Kann ich mir auch gut vorstellen!!!!
      Ich werde jetzt zum Angriff vorgehen, Ordnungsamt , Polizei alles wird jetzt aufgeboten, mit ruhig reden kommste da nicht weiter.

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      1. Johann

        Hallo, hol dir eine Stereo und dreh einfach mal schön ein bisschen Zwölftonmusik auf, schön laut. Die Nachbarn werden dein Anliegen dann mit der Zeit besser verstehen

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  2. Reinhold H.

    Seit einem halben Jahr wohnt über uns einnebelst Mieterehepaar. Sie fühlen sich trotz erheblicher Lärmüberschreitungen im Recht und behaupten, keinen Krach zu verbreiten.
    Am gestrigen Abend wurde gegrillt, zu dem etwa 10 Umzugshelfer geladen waren. Diese Feirr fand auf einer hölzernen Dachterrasse statt. Bis nachts um 1.00 Uhr wurde die Lautstärke nach 22 Uhr durch lautes Laufen, Gegröle etc. erhöht. selbst beim Verlassen der Wohnung über das Treppenhaus wurden die Stimmen nicht leiser. Den Mietparteien ist bekannt, das beim Bau desHauses an Isolierung gespart worden ist. Die Vermieter nehmen sich davon nicht an. Was ist zu tun?

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  3. Sepp

    Die Hilfe anderer kann man in der Regel vergessen. Wenn es Ihre finanziellen Mittel erlauben, versuchen Sie sich selbst zu helfen. Lassen Sie sich über lärmdämmende Maßnahmen, wenigstens in einem Raum (zum Schlafen, Lesen und als Rückzugsort) beraten. Und ich meine *richtige* Lärmdämmung mit Dämmmatten, Rigipswänden usw. Eventuell müssen auch Boden und Fensterfront einbezogen werden, weil einen zugeknallte Fenster aus dem Schlaf reißen können. Ich kenne alle Ihre Probleme! Alles Gute!

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  4. Kreft

    Haben seit Monaten extrem starke und sehr laute TV-Geräusche von der Mieterin unter uns. Das spielt sich in der Zeit ab 6 Uhr und verteilt auf den Tag bis in die Nacht ab, variabel. Der Fernseher ist bei uns im Wohnzimmer, in der Küche, im Flur, im Bad und teils in den hinteren Zimmern hörbar. Mit der Mieterin wurde durch uns schon mehrmals gesprochen. Es kommen dann Ausreden, Entschuldigungen, aber geändert hat sich nichts. Übergibt man dem Vermieter ein Geräuschprotokoll und liefert noch Zeugen, dann wird einem unterstellt, man hätte den Zeugen zum Kaffee eingeladen, um die Unterschrift zu bekommen, also manipuliert.
    Es wurde auch schon die Polizei gerufen. Aber wie das so ist, tritt dann der sogenannte Vorführeffekt ein, weil die Mieterin es mitbekommen hat.
    Jetzt stellt sich so langsam die Frage, was man noch tun kann.

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    1. SirB.

      Schon versucht die Mieterin zu erziehen? Würde ich halt machen wen ich hier laute Nachbarn im Haus hätte. Wenn der Fernseher laut ist runter gehn, klingeln bis sie auf macht, ihr sagen das der Fernseher zu laut ist mit der Bitte ihn leider zu machen. Vor der Tür warten bis der Fernseher leiser wird sonst direkt wieder Klingeln (sturm) bis sie auf macht; ihr sagen das der Fernseher immer noch zu laut ist usw. Irgendwann wird sie es dann ja verstanden haben. Sonst würd ich ihr ein paar billige Kopfhörer kaufen nach ner Zeit, klingeln ihr die Überreichen mit der Bitte diese zum Fernsehen zu benutzen und die Kopfhörer innerhalb der nächsten 14 Tage zu bezahlen. Und wenn das nicht hilft: Polizei rufen, Polizei rufen, Polizei rufen, Anzeigen etc

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      1. Irène B

        Hört auf mit der Polizei! Die Polizeikommt wenn überhaupt, nur einmal. Danach wird man nicht mehr ernst genommen.
        Werde seit 13 Monaten von Nachbarn mit Gestank gemoppt. Rat von der Polizei: Ziehen sie doch aus!🙄
        Irene

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  5. Marlies K.

    Der Fall von Helen ist mittlerweile typisch. Die, die sich ruhig verhalten und sich über laute, rücksichtslose Nachbarn beschweren, sind die Bösen und müssen gehen. Die Störenfriede können weiter nerven.
    Und richtig lustig wird es, wenn Ü30-jährige mit Kindern einziehen. Da wurden schon die Eltern rein fremd “erzogen” und haben daher weder Benimm noch Rücksicht beigebracht bekommen. Können also auch ihren Kindern keine Rüchsicht beibringen. Dazu noch der gesetzliche Freibrief, dass Kinder alles dürfen. Dazu wird aber immer das Wörtchen “sozialadäquat” gerne übersehen oder ignoriert.
    Wir hatten den Fall direkt über uns mit ungedämmten Holzparkett. Da haben die Eltern das Kleinkind morgens ab 5:30 mit Holzbausteinen spielen lassen. Unsere freundliche Ansprache zur üblichen Nachtruhe und der Bitte, einen Teppich zu verwenden, wurde unhöflich abgelehnt. Dazu kam noch die Verwendung einer Profiwerkbank in der Wohnung zu Herstellung von Kunstobjekten aus Holz durch Bohren, Fräsen, Hämmern und Schleifen. Auch dazu erhielten wir deren Unverständnis auf unsere Bitte um Abhilfe. Die Hausverwaltung und auch die Hauseigentümerin bleiben untätig.
    Daher werden wie nun nach 24 Jahren umziehen müssen. Mein Mann ist bereits ein Nervenbündel.

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    1. marie

      wie wäre es mit gleicher Methode vorzugehen – machen Sie Rambajs wenn die schlafen, drangsalisieren Sie sie, machen Sie kein Hehl daraus, dass Sie sie nicht mögen – wenn der Vermieter untätig ist, wird er sich offensichtlich daran nicht stören. Außerdem können Sie Miete kürzen, Sie müssen Protokoll schreiben – lassen Sie sich beim Wohnungsamt oder Anwalt beraten. Und bleiben Sie hartnäckig, gehen Sie denen so lange auf die Nerven, bis die es aufgeben. Ausdauer lohnt sich. Es ist nicht richtig, dass wegen asozialen Mietern die Anständigen weggehen. Wenn möglich, versuchen Sie sich mit anderen Mietern zu verbinden. Dass die junge Generation unerzogen ist – arrogante und ignorante Ego-Anarchisten – ist wahr, nicht umsonst spricht man heutzutage von Verrohung der Gesellschaft – sagen Sie denen was Sie von ihnen halten. Behalten Sie die Nerven und lassen Sie sich nichts gefallen – ich fasse solche nicht mit glacier Handchuhe an. Sie wissen, dass Sie recht haben – auch wenn sie es nicht zugeben wollen – dadurch haben Sie moralische Überlegenheit. Tun Sie sich mit den Nachbarn zusammen und sagen Sie denen ruhig, dass Sie asoziale Ego–Ärsche als Nachbarn nicht haben wollen, die sollen sich zum Teufel scheren, zu Ihresgleichen. Auf Dauer halten die den Druck nicht aus.

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      1. Jenny

        Hallo Frau Marie, wir, mein Partner und ich beide 27 Jahre alt haben 2 Kinder von 2 Jahren und von 8 Monaten. Wir wohnen in Scheiben oder Reihenhäuser. Unsere Nachbarn links und rechts sind in unserem Alter und missachten trotz mehrfacher Ansprache die Nachtruhe. Unsere Kinder schlafen ab 20Uhr und die Nachbarn treffen sich draußen auf dem Gehweg vir unseren Häusern um. 22Uhr und um 23Uhr zum laut reden und rauchen. Leider können wir ja nicht den selben Lärm zurück machen, da unsere Kinder ja sonst aus dem Schlaf gerissen werden, aber auch wenn wir mit Vermieter oder Polizei drohen, wird uns gesagt, wir seien nicht in der Steinzeit.

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        1. Kornblume

          Eben – weil wir NICHT in der Steinzeit leben, haben wir Gesetze, die das auskömmliche Zusammenleben regeln. Lärmschutzgesetze beispielsweise. Zuständig sind die Ordnungsämter, die schreiben Anzeigen (Schriftl. Protokolle sind nucht zu vermeiden / Zeugen sind günstig UND GLEICHZEITIG den Verwalter/Vermieter anschreiben) und versenden Ordnungsgeldstrafen. Am WE gibt es in Berlin ein Bürgertelefon der Polizei: Für Berliner 46644664. Gestern erst gerufen — kamen nach 40 Minuten (am VORMITTAG; auch tagsüber gilt der Lärmschutz!) und setzten Ruhe durch — für`s Erste. Hilft das nichts und der Verwalter reagiert nicht, kann er tatsächlich auf Durchsetzung der Ruhezeiten verklagt werden, denn es liegt ein Mangel an der Mietsache vor. Bitte anwaltlich beraten lassen, in vielen Kommunen gibt es KOSTENLOSE Mieterberatung/Rechtsberatung. In Berlin sind das u. A. die QM (QuartiersManagements).
          ES GIBT KEIN RECHT AUF LÄRM, aber es gibt ein Recht auf RUHE! In diesem Sinne, allen Geplagten, viel Erfolg und erholsamen Schlaf jede Nacht.

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      2. Gurke

        „Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte“ (Keller, 1989, ca. 3000 v. Chr., Tontafel der Sumerer).

        „Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe“ (Keilschrifttext, Chaldäa, um 2000 v. Chr.)

        „Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten“ (Watzlawick, 1992, ca. 1000 v. Chr., Babylonische Tontafel).

        „Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter steht wider die Mutter, die Schwiegertochter wider die Schwiegermutter“ (Micha 7, Altes Testament um 725 v. Chr.)

        „Nicht ist der Vater dem Kind, das Kind dem Vater gewogen – Nicht ist der Bruder lieb, wie er doch früher gewesen; bald versagen sie selbst den greisen Eltern die Ehrfurcht“ (Hesoid, vor 700 v. Chr.)

        „Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer“ (Sokrates, 470-399 v.Chr.)

        „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (Sokrates, 470-399 v.Chr.)

        „[…] die Schüler achten Lehrer und Erzieher gering. Überhaupt, die Jüngeren stellen sich den Älteren gleich und treten gegen sie auf, in Wort und Tat“ (Platon, 427-347 v. Chr.)

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        1. Boing

          Was bitte ist das für ein Schwachsinn den Sie hier reden. Es gibt wohl anständige Jugendliche.

          Das größte Problem sind häufig die 20-30 jährigem!!

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  6. Neeltje

    Interessant, dass es so genau festgelegt ist, was eine akzeptable Zimmerlautstärke ist. Ich bin mir sicher, dass meine Nachbarn nachts diesen Wer überschreiten. vielleicht werde ich mal einen Rechtsanwalt für Mietrecht zu Rate ziehen.

    Antworten
    1. marie

      Für mich ist Zimmerlautstärke das, was im Zimmer bleibt – wenn mein Nachbarn mich nicht hört – und umgekehrt. Ich verstehe nicht, warum damit so herumgeschlaumeiert wird. Außerdem mit den 50 Dezibellen muss es nicht stimmen – es ist ziemlich hoch – es hängt von der Akustik des Hauses/Wohnung ab. So weit ich weiß sind nachts nur 30 Dezibellen zugelassen.

      Antworten
      1. Genervt!

        Ja, verstehe ich auch nicht. Zumal scheint ja auch nicht berücksichtigt zu werden, woher es kommt… Wenn bei mir noch von draußer 30 DB von irgendwelchen “ach so leisen” Gartenterroristen hereinkommen würden, obwohl die ja nicht mal zum eigenen Haus gehören, dann stimmt doch da estwas nicht und wäre ja verhältnismäßig viel… Ich denke auch, daß man, besonders, wenn es von weiter her ist, nichts mehr hören sollte. Und unangenehmen Schall, der im Badezimmersound leise durch Fenster und Wände dringt kann auch unterhalb von 30 DB sicher erheblich stören… Es geht ja auch darum, daß man das ja bereits den gesamten Tag ggf. ertragen mußte und es somit keine Ende nähme und auch nie eine Zeit, wo man sich darauf verlassen kann. Ist auch psychisch nicht zu unterschätzen. Daß man sich daraufeinstellen kann und selber planen kann und endlich, weil man weiß, daß nicht mehr mit Lärm zu rechnen ist, zur Ruhe kommen kann…

        Verstehe auch nicht, warum Lärm soviel Raum gegeben wird, obwohl so viele darunter leiden…

        Antworten
      2. Sascha

        Guten tag die dame jup ist fast richtig nachts im 30 tags 40 aber im anderen raum gemessen und nicht wo der lärm entsteht

        Antworten
  7. Lawrence

    Ich verstehe den Teil mit den alten Bauten nicht ganz, muss man da die schlechte Dämmung einfach hinnehmen?
    Ich wohne mit meiner Frau in einer Einzimmer Wohnung die in einem Haus ist mit 4 Parteien. Ein EG, 2 1.OG und 1 2.EG. Das Haus macht den Eindruck als wäre es mal ein Einfamilienhaus gewesen. In dem einen Zimmer im dem ich Wohn und Schlafzimmer vereint habe war mal eine Tür zu einem weiteren Zimmer, welche jetzt aber zum 2ten 1.OG gehört. Man sieht ganz klar wo die Tür zugemauert wurde.
    Jedes mal habe wir den alten Nachbarn schnarchen gehört als lege er im selben Zimmer. Seitdem schläft meine Frau nur noch mit Ohrstöpsel. Der ist zum Glück seit Anfang des Jahres nicht mehr in der Wohnung. Eine junge Frau ist eingezogen und bisher auch nicht oft zuhause (bisher echt Glück gehabt). Jetzt ist es aber so, dass jedes Mal wenn sie ein normales Gespräch führt es sich aber leider so anhört als würde sie neben mir im gleichen Zimmer sitzen. Wenn das Gespräch mal um 4 Uhr morgens geführt wird werde ich wach und es ist unmöglich weiter zu schlafen. Sie kann doch nicht mit ihrem Gesprächspartner/in jetzt aufgefordert werden zu flüstern oder bin ich dumm? Andersrum muss sie uns ja genauso laut hören wenn meine Frau und ich uns unterhalten. Es macht den Anschein als wäre da eine extrem schlechte Dämmung allgemein und ich frage mich ob wir beide (Nachbarin und meine Frau & ich) das einfach hinnehmen müssen oder es möglich wäre das von der Hausverwaltung nachbessern zu lassen.

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    1. Kornblume

      Zwischen den Einliegerwohnungen in Ihrem Haus stehen offenbar keine tragenden Wände. Die waren auch damals nicht nötig, als das gesamte Haus nur von einer Partei bewohnt wurde, denn es handelt sich um einfache Zimmerwände. Lassen Sie sich anwaltlich beraten, ob Sie eine Chance haben den Vermieter zu Isolierarbeiten der Wände zu veranlassen oder gegen die Nachbarn wegen Ruhestörung vorzugehen. Schnarchgeräusche sind sicher kein Verstoß gegen irgendein Gesetz. Wäre ein Umzug für Sie eine Alternative?
      Ich pers. würde ungern in einem Haus mit solchen “Postkarten-Wänden” wohnen bleiben, weil selbst Umbaumaßnahmen, ggf. den Verbleib in einer Ein-Raum-Wohnung während dieser Maßnahmen nicht aushaltbar wäre … dazu verliert die Whg. noch an einigen qm Nutzfläche, weil Dämmmaterialien und Verschalung Platz benötigen.

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  8. Carina

    Mein Vermieter hat die Zimmerlautstärke meines Nachbarn in meiner Wohnung gemessen und mir erklärt, ich müsse einen Pegel von 50 dB von meinem Nachbarn aushalten. Als ich angemerkt habe, dass Zimmerlautstärke in dem Raum gemessen wird, wo sich die Lärmquelle befindet, wurde ich wie ein Kleinkind abgekanzelt und die Sache war damit erledigt.

    Ich habe mich darauf an den Mieterbeirat gewandt, verschiedene Quellen zum Thema Zimmerlautstärke ausgedruckt und auch da die Rückmeldung, was der Vermieter sagt ist rechtens. Jeder könne lärmen wie er wolle, Hauptsache die Miete wird immer pünktlich bezahlt. Schutz vor Lärm gemäß der Hausordnung ist also für die Katz 🙁

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    1. Genervt!

      Widerlich! Sowas macht mich wütend!! Lärm macht krank und es gibt viel zu wenig Schutz davor! Die ticken doch nicht richtig. Selbstverständlich müßte an der Lärmquelle gemessen werden!!

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    2. Kornblume

      30 db nachts und 40 db tags sind die Regelwerte von denen NACH UNTEN abgewichen werden darf. >>> Anwaltliche Beratung empfohlen.

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    3. Gurke

      Nein, die Lautstärke wird nicht im Raum der Quelle gemessen sondern dort wo der Lärm ankommt.
      Sprich, wenn deine Nachbar laute Musik hört, wird in deinem Raum gemessen ob der Wert von 30 DBA überschritten wird oder nicht.
      Es wäre nämlich Schwachsinn, im Raum des Verursachers zu messen, weil durch die vorhandene oder nicht vorhandene Dämmung und von Haus zu Haus natürlich unterschiedliche Schallpegel bei einem ankommen.

      Wenn die Dämmerung ist zulässt, dann kann derjenige in seiner Wohnung auch mit 150 DBA Musizieren. Hauptsache ist, dass es in deinem Zimmer oder in deiner Wohnung nicht zu laut wird.
      Aus einem zweiten Grunde wäre es auch unsinnig, denn niemand hat das Recht, die Wohnung des Verursachers zu betreten, um dort Messungen durchzuführen.

      Es stand übrigens sogar im Artikel, des “Empfängers” gemessen wird.

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  9. Marie

    Laute Nachbarn unten seit Jahren. Ich habe Lärmprotokolle geschy, war beim Vermieter. Keine Reaktion. Sie müssen sich halt einigen. Mieter sprechen kaum deutsch. Als ich einmal unten war um sie um Ruhe zu bitten ist sie agressiv und ausfällig geworden.
    Jetzt kommt Anzeige bei der Polizei WG Beleidigung, Anwalt für Mietminderung.

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  10. Andreas

    Nun ja, ich bin scheinbar auch ein “Lärmer” und erzähle mal aus meiner Perspektive. Die Nachbarn ober mir haben sich beschwert das ich zu laut Musik höre. Habe meine Anlage “entschärft” die beiden Subwoofer stehen nun unbenutzt im Keller. Habe auch die Equalizer runter geregelt – immer noch Beschwerden. Okay, dacht ich mir, dann schalt ich die Anlage gar nicht mehr ein und verwende eine kleine Bluetoothbox. Nun, wieder zu laut. Habe dann die Lautstärke gemessen. Es sind 30db. Schöner Scheiß. Meine Tochter schlaft im Nebenzimmer und hört nichts, aber die Nachbarn ober mir haben einen dünnen Schlaf… In der Mietwohnung davor war das alles kein Problem. Tja, aber als verständiger Mensch sollte man Rücksicht nehmen. Jetzt habe ich mir einen hochwertigen Kopfhörer zugelegt und hoffe nun das Problem beseitigt zu haben. Aber wenn der nun im Betrieb auch noch zu laut ist, dann können sie mich gern haben…

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    1. Kornblume

      Ein Traktor ist kein Vehikel für die Autobahn – ein Soundsystem ist nichts für eine Innenstadtwohnung. Das sollte man beachten, bevor sich beides anschafft. Kopfhörer sind die beste Alternative – solange Sie nicht laut mitsingen. So wie mein Neu-Nachbar – dazu noch schief und falsch.

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    2. Viktoria

      Ich habe das gleiche Problem, eingzogen vor zwei Jahren, am ersten Tag schön Ärger mit den über Ihnen wohnenden Mietern. Leider sind die Ausgezogen. Reihenhaus verkauft, wegen Kinderlärm nebenan,
      Andere Wohnung verlassen, wegen Lärm.
      Ich wohne unter Ihnen und habe nur noch Ärger, selbst meine
      Stimme ist Ihnen zu laut., wenn ich telefoniere. Mit der anderen
      vorhergehenden Mieterin hatte ich keine Probleme.
      Ich bin 79 und mußte umziehen weil die Häuser abgerissen wurden.
      In dem Haus wohnten alle Nationalitäten, und es war doch ein
      schönes Wohnen 35 Jahre. Und hier ist es seit dem Einzug des Ehepaares nicht mehr schön. Lieber Lärm, den man mit Ohropads
      entschärfen kann, alls Menschen die Lärmempfindlich sind.
      Umziehen kann ich leider nicht mehr aus finanziellen Gründen.

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  11. Andrea K

    Wir leiden auch sehr am unseren lärmenden Nachbarn . Jeden Tag i der festgelegten mittags Ruhe fängt sie an zu putzen . Saugen i schrubben möbel rücken drauf angesprochen lügt sie. Jeden Abend möbel rücken Tisch und Stühle so das alle sitzen können . Und dann wieder zurück das ist oft 23 Uhr bis Ruhe ist . Der Sohn zockt die ganze Nacht über unseren Schlafzimmer . Geräusch Kulisse ist irre. Sonntags früh um 6 kommt Papa vom Angel und unter unserem Schlafzimmer kegelt er mit Plastik Zeug. Wenn ihre Freunde kommen mit 2 kleinen Kindern ist es Wahnsinn rennen springen das längste war 5 Stunden am Stück. Wir hatten Gäste die Sinn nach 2 Stunden gegangen weil sie es nicht aus hielten . Wir sind oft oben gewesen und haben um Ruhe gebeten aber geholfen hat es nix . In den Ferien war ich u 23 Uhr 30 oben und hab um Ruhe gebeten. Die Antwort war das die Kinder schließlich Ferien hätten . Kommt mal runter hört euch das an . Aber neue das wollten sie nicht. Nur zum Verständnis mein Wecker geht um 4 Uhr 30 wir sind ratlos was wir tun sollen . Eigentumswohnung verkaufen oder klagen ? Hat ja überhaupt eine Chance!

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  12. Kornblume

    Weil wir NICHT in der Steinzeit leben, haben wir Gesetze, die das auskömmliche Zusammenleben regeln. Lärmschutzgesetze beispielsweise. Zuständig sind die Ordnungsämter, die schreiben Anzeigen (Schriftl. Protokolle sind nicht zu vermeiden / Zeugen sind günstig UND GLEICHZEITIG den Verwalter/Vermieter anschreiben!) und versenden Ordnungsgeldstrafen. Am WE gibt es in Berlin ein Bürgertelefon der Polizei: Für Berliner 46644664. Gestern erst gerufen — kamen nach 40 Minuten (am VORMITTAG; auch tagsüber gilt der Lärmschutz!) und setzten Ruhe durch — für`s Erste. Hilft das nichts und der Verwalter reagiert nicht, kann er tatsächlich auf Durchsetzung der Ruhezeiten verklagt werden, denn es liegt ein Mangel an der Mietsache vor. Bitte anwaltlich beraten lassen! In vielen Kommunen gibt es KOSTENLOSE Mieterberatung/Rechtsberatung. In Berlin sind das u. A. die QM (QuartiersManagements).
    ES GIBT KEIN RECHT AUF LÄRM, aber es gibt ein Recht auf RUHE! In diesem Sinne, allen Geplagten, viel Erfolg und erholsamen Schlaf jede Nacht.

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  13. Rainer

    Bei mir ist das komplizierter. Ich habe kein Problem mit Mietern sondern mit Gewerbeunternehmen. Die Musikschule unter mir ist vom Geräusch her im Rahmen. Außerdem höre ich Sie nicht jeden Tag und wenn dann nicht permanent, sondern nur für max. 1 zusammenhängende Stunde. Außerdem spielen einige Schüler ja auch sehr gut. Das entschädigt.
    Schlimmer ist im Erdgeschoss die Wirtschaft. Ich wohne im 2. Stock und über mir haben die so eine Art Entlüftungsanlage eingebaut. Wenn die voll aufgedreht ist, habe ich in meinem Schlafzimmer bis weit nach Mitternacht über 70 db A. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie froh ich war als ich mitbekam das der Laden pleite war. Jetzt aber laufen da wieder Typen rum. Ich hoffe schon die ganze Zeit, das die bloß nicht die Wirtschaft pachten. Dann habe ich wieder den Ärger mit der Anlage. Wenigstens weiß ich jetzt das das Ding da oben wegen einer gesetzlichen Vorschrift erbaut wurde. Jetzt kann ich wenigstens zur Behörde gehen und mich da beschweren, hoffe aber das die Pustemaschine wie ich Sie nenne noch einige Monate ausbleibt.

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  14. Abendsegler

    Sehr hilfreiche Kommentare, vielen Dank!
    Ich lebe seit 10 Jahren in einer 2-Z-Wohnung. Über mir ein Mann Dauer-Hartz IV, unter mir 2 junge Leute.

    Der über mir, Nachts aktiv. Die Unteren (neu) lärmen durch laute Musik und Gespräche.
    Vor 3 Jahren habe ich Nachtschicht gearbeitet, da ging es ja noch, dann verstarb die Frau unter mir unerwartet und nun habe ich diese Zwei Neue unter mir, die mit Musik und Bass lärmen, schon Vormittags.

    Nachtschicht musste ich aufgeben, denn von den Zwei war keine Rücksicht zu erwarten. Der über mir, wird auch immer schlimmer, hält mich oft stundenlang Nachts wach durch lautes Trampeln, fängt an zu putzen, usw.. Vor paar Monaten auch um 3 Uhr Nachts gehämmert, Waschmaschine läuft, usw..

    Ich habe fürchterliche Arbeitszeiten, muss um 2 Uhr nachts aufstehen. Kurz und gut, Vermieter sagt, sie könne nichts tun, außer ihnen anzuschreiben es zu unterlassen. Die unter mir behaupten, Musik sei tagsüber erlaubt, egal wie laut, selbst sogar das Ordnungsamt (ich hab sie 1x an einem Samstag Nachmittag angerufen). Ich weiß aber, dass Lärmbelästigung IMMER zu vermeiden ist. Also, es geht wirklich langsam an meine Gesundheit, weil ich kaum länger als 4 Stunden unter der Woche an einem Stück schlafen darf.
    Nun weiß ich was ich zu tun habe, bedanke mich recht Herzlich an die hilfreichen Kommentare und Erfahrungsberichte!

    PS: @Leon: Schon mal mit “Türken” in einem Haus gelebt. Wobei ich sagen muß, es gibt da auch Unterschiede wie in jeder Nation. Aber ich darf sagen, ich habe in eine türkische Familie hinein geheiratet und darf behaupten, dass sehr viele ihre Kleinkinder toben lassen, bis sie von selbst auf dem Sofa einschlafen, selbst meine Freundin hat es mit dem Jüngsten so gehandhabt. Ich hab sie oft gefragt, wieso sie ihn nicht zu Bett bringt. Sie meinte, er käme sowieso wieder raus. Also kurzum, sie konnte keine Ordnung schaffen. Meine Kinder waren allerdings ab 20 Uhr im Bett, ich habe arbeiten müssen und wollte Abends zur Ruhe kommen.

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  15. Darky

    Für die Zimmerlautstärke sollten also tagsüber die 40 db und nachts die 30 db nicht überschritten werden. Allerdings können je nach Einzelfall auch niedrigere Werte veranschlagt werden, da hier auch die baulichen Aspekte immer eine Rolle spielen. So kann bei einem hellhörigen Haus die Zimmerlautstärke in db durchaus UNTER diesen Werten liegen.

    Soll das wirklich unter heißen? Ergibt das Sinn? Oder soll da ein ÜBER stehen?

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  16. N U L L -> Rücksicht

    Hallo, ich selbst bin Mutter eines fast 3-jährigen Sohnes. Welchem ich beigebracht habe zu bestimmen Zeiten ruhig oder ruhiger zu sein. Klappt gut!

    Über uns wohnt ein Pärchen, ebenfalls ein fast 3-jähriger Sohn. Es ist nicht zum Aushalten! Die erste Lärmanzeige beim Ordnungsamt war bereits 2018. Darauf erhielt ich nie eine Antwort. Gestern leitete ich die Lärmprotokolle nochmals hin. Vermieter wurde regelmäßig informiert, Androhung Mietminderung usw. Seine Antwort: “normale kindgerechte Geräusche”.

    Ruhezeiten werden NIE!!! eingehalten. Hüpfen, wo ich denke: es kommt gleich die Decke runter. Den ganzen Tag: Rennen, Trampeln, Hüpfen, Springen, Schreien wie am Spieß, gegen die Heizung klopfen, Hausflur gegen das Geländer treten – wirklich das volle Programm!

    Jetzt wird durch einen Anwalt Mietminderung vollzogen, angeblich wären nur 10% der Kaltmiete möglich!?

    Gestern flüchtete ich mit meinem Kind die Wohnung, nicht zum ersten Mal! Heut gegen 8 verließen wir erneut die Wohnung! Ich halt es nicht mehr aus! Ich bin teilweise davor zurückzubrüllen. Kann ich ja nicht wegen meinem Kind! Heut war ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch.

    Was kann ich noch tun? Hat einer eine Idee? Ohne dass ich mich auf die gleiche Stufe stelle? Denn wenn wir Krach machen würden leiden die Nachbarn unter uns. Die sind aber immer ruhig! Alle sind ruhig! Außer die über uns.

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  17. Alex

    Hallo Zusammen,

    ich bin total verzweifelt. Meine Nachbarn betrinken sich jeden Abend mit Bier und sind dabei super laut bis in die Nacht (3-4 Uhr) : ( Es sind deutsche Nachbarn. Es ist eine Sozialfamilie ( Ehemann und Ehefrau ohne Arbeit) Die Familie hat 4 Kinder, die sich auch nicht benehmen können. Sie haben keine gute Erziehung. Sie trampeln regelrecht in der Wohnung nur rum und sind bis in die Nacht wach. Sie werden von den Eltern auch öfter angeschrien und geschlagen.
    Die leeren Bierflaschen liegen auf dem Balkon oder vor der Haustür tagelang. Es stinkt aus der Wohnung.
    Leider sind es 2 deutsche Familien, die sich dann auch immer besuchen und jeden Tab abfeiern. Die Ehemänner gehen ja auch nicht am nächsten Tag arbeiten. Deshalb können Sie bis in die Nacht so einen Krawall machen.
    Was soll ich machen? Die Hausverwaltung meinte nur, dass ich es protokollieren soll.
    Gruß
    Alex
    Alex

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  18. io

    habe auch das problem mit einem mieter über mir. sind in die wohnung erst vor einem halben jahr eingezogen- der hat immer ab 23uuhr den fernseher so laut das ich ihn in der ganzen wohnung höre und bei jedem schritt von dem (wiegt an die 200kilo und läuft nur auf den hacken) vibrieren sogar die flüssigkeiten im glas wie beim t-rex von jurassic park. ab 3-4uhr morgens gehts dann weiter mit trampelei und gepolter. der mann ist augenscheinlich alkoholiker und hat auch keine arbeit mehr(wird er auch nicht mehr bekommen denn er fährt mit 57 jahren nur noch mofa da führerschein entzogen).. problem ist nun das wir bei unterzeichnung des mietvertrages zu 1,5 jahren kündigungsverzicht “genötigt” wurden- vorher wurde uns nichts darüber gesagt erst als kurz vor einzug der vertrag unterschieben werden sollte, da war es zu spät eine andere wohung zu suchen. somit wusste man wohl bescheid über diesen mieter… bin jetzt beim anwalt gewesen und dieser sagt das uns laut lärmprotokoll eine fristlose kündigung zustünde- wir wollen da nur noch weg – ich arbeite schicht und finanziere den sozusagen mit, und solche leute halten dann diejenigen wach die jeden tag, auch wochenends und feiertage auf schicht gehen um das geld zu verdienen…. da müsste es klarere gesetze geben. auch halte ich 30db nachts für eine frechheit- das ist eigentlich viel zu laut zum ruhigen schlafen wenn man damit jede nacht dauerbeschallt wird…

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  19. Kohlhas

    Ja auch ich habe Schicht gearbeitet und bin Lärm geschädigt. Ja auch ich war froh , wenn ich Tagsüber wenigstens bis Mittags ruhig Schlafen konnte. Aber ich hatte von mir aus zumeist einen ruhigen Schlaf. Nun was im Haus sonst so war von wegen Kinder Lärm ich hatte ja selbst welche da habe ich mich drauf eingestellt. Nun ja auch habe auch als Schichtler selber bis heute Hifi und Heimkino Anlage gehabt. Nun nach langen Jahren Eigentum mit Frau lebe ich nun als Rentner alleine. Ja auch bei mir ist es so, dass die Baulichen Zustände indem ich nun wohne nicht mit einem Heimkino im eigenen Haus vergleichen kann. Nun nachdem ich ohne größeren Probleme jetzt neun Jahre hier wohne habe ich nun eine junge Studentin über mir wohnen. Jetzt in der Coronazeit ist Sie und macht ihr Studium auch in ihrer Mietwohnung und kommt sich Beschweren über meine Anlage. Da nun Lärm Subjektiv ist , kann ich natürlich nicht bewerten wenn man Vogelgezwitscher und Flüstern schon fast mit 35 db bewertet die in Etwa der Zimmerlautstärke eines TV Geräts mit 40 db Tagsüber und Nachts mit gar 30 db auf eine Stufe stellt. Ja und da jeder anders hört kann ich es auch nicht Nachempfinden da ich selber mir oben noch nie ein Bild davon machen konnte. Ich denke mal ich bekomme dann weniger mit als diese Frau dann mitbekommt die bisher im Gegensatz zu mir in keinem Industriebetrieb gearbeitet hat. Nun ich müsste es dann Tatsächlich mal mit einen Schalldruckmesser versuchen wie laut ich meine Anlage machen kann um es innerhalb meines Wohnzimmers mittels Testton auf jedem Lautsprecher dass Testsignal auf 80 db ein kalibriert habe um dann mal zu testen wie laut es dann im Zimmer bei etwa 30 oder 40 db dann tatsächlich ist. Ich denke mir aber, dass es Unterschiedlich ist was aus TV, Radio, CD (Blue Ray Player ) dann ankommt und in den Raum hinein geblasen wird. Es ist nun mal so, es kann sein auch bei 40 db kann in der Sprache leise sein aber sobald Action auch noch mit Musik hinterlegt ist kann es dann auch dann noch zu laut sein. Ja Unterschiede gibt es da bestimmt noch zwischen einzelnen Musikrichtungen egal ob nun über Radio oder CD Musik läuft. Früher waren auch viele Radiosender Komprimiert ob das heute noch so ist, keine Ahnung. Ja komisch Baulärm etwa mit einer Bohr Maschine muss hingenommen werden die rund 90 db hat oder Flugzeuge früher Düsenjäger und vieles mehr aber ich der auch eine laute Eigen stimme hat da ist der eingestellte Wert von minus um 40 db am Verstärker der mir nicht viel sagt dann der Nachbarin zu laut. Das aber entspricht in etwa ein viertel dessen was die Skala ich habe kein Potenziometer etwa einem viertel des maximalen Pegels. Einen Einfluss sollen da auch die Lautsprecher selbst spiele, Nun ich habe das gebe ich auch zu Lautsprecher die in den Higt End Bereich in der Lage wären einen großen Konzertsaal zu beschallen. Aber bitte man achte darauf was ich nach meinem Empfinden das nicht übertreibe,

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