Unwirksame Kündigung: Ein Mietvertrag besteht weiterhin

Die Kündigung vom Mietvertrag kann unwirksam sein

Eine unwirksame Kündigung vom Mietvertrag kann viele Gründe haben, unter anderem auch Formfehler.
Eine unwirksame Kündigung vom Mietvertrag kann viele Gründe haben, unter anderem auch Formfehler.

Eine unwirksame Kündigung von einem Mietvertag kann sowohl für Vermieter als auch für Mieter unliebsame Folgen haben. Denn ist eine Kündigung nicht gültig, besteht das Mietverhältnis mit allen Rechten und Pflichten weiterhin.

Werden zum Beispiel Fristen nicht eingehalten oder Gründe für eine Kündigung nicht richtig benannt, liegt eine unwirksame Kündigung vor. Ein Mietvertrag kann von beiden Vertragsparteien gekündigt werden, allerdings unterscheiden sich die Voraussetzungen für Mieter und Vermieter stark.

Wann eine Kündigung vom Mietvertrag unwirksam ist, was Mieter und Vermieter beachten müssen und welche rechtlichen Möglichkeiten hier bestehen, erläutert der nachfolgende Artikel näher.

Das Wichtigste zur unwirksamen Kündigung vom Mietvertrag

Wann kann eine Kündigung vom Mietvertrag unwirksam sein?

Erfolgt die Kündigung vom Mietvertrag nicht schriftlich bzw. ohne Unterschrift oder enthält sie Form- oder inhaltliche Fehler, kann sie unwirksam sein. Geben Vermieter keine Gründe für die Kündigung an, ist diese regelmäßig unwirksam.

Wann ist eine Eigenbedarfskündigung unwirksam?

Eine Eigenbedarfskündigung ist üblicherweise unwirksam, wenn der Bedarf nicht besteht oder während der Kündigungsfrist wegfällt. Auch das anbringen vorgetäuschter Gründe oder das Nichtbenennen von Gründen führt in der Regel zur Unwirksamkeit.

Wann ist eine Feststellungsklage ratsam?

Eine Feststellungsklage auf Unwirksamkeit kann der letzte Schritt sein, wenn Mieter an der Richtigkeit der Kündigung zweifeln. Im Zweifelsfall sollten sie sich von einem Anwalt für Mietrecht beraten lassen.

Wann liegt eine unwirksame Kündigung von einem Mietvertrag vor?

Vermieter haben nur eine Möglichkeit das Mietverhältnis ihrerseits ordentlich zu kündigen, wenn der Mieter sich nicht vertragswidrig verhalten hat – und zwar wenn er für den Wohnraum Eigenbedarf anmeldet.

Eine Kündigung vom Mietvertrag ist unwirksam, wenn zum Beispiel vom Vermieter keine Gründe angegeben werden.
Eine Kündigung vom Mietvertrag ist unwirksam, wenn zum Beispiel vom Vermieter keine Gründe angegeben werden.

Ansonsten gibt es nur die Option der ordent­lichen oder außerordentlichen Kündigung, wenn der Mieter seine Vertragspflichten verletzt hat. In allen Fällen müssen gesetzliche Vorgaben beachtet werden, damit eine Kündigung des Mietverhältnisses auch wirksam ist.

So müssen bei einer Kündigung durch den Vermieter immer Gründe benannt werden, warum das Mietverhältnis beendet wird. Auch müssen diese Gründe nachvollziehbar sein und nachweislich auch vorliegen.

Ein Schreiben, in dem keine Gründe aufgeführt sind, stellt eine unwirksame Kündigung vom Mietvertrag dar.
Diese Kündigung kann vom Vermieter rechtlich dann auch nicht mehr durchgesetzt werden, auch wenn die Gründe tatsächlich vorliegen.
Eine rechtliche Grundlage hierfür bilden unter anderem die §§ 543 und 569 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB).

Hat ein Vermieter eine Eigenbedarfskündigung ausgesprochen und basiert diese nachweislich auf vorgetäuschten Gründen, verliert sie ihre Gültigkeit ebenfalls. Vermieter sind in diesem Fall schadensersatzpflichtig. Auch machen sie sich bei vorgetäuschtem Eigenbedarf wegen Betruges strafbar.

Bei einer fristlosen Kündigung durch den Vermieter kommt außerdem auch hinzu, dass dieser eine Abmahnung bezüglich des Kündigungsgrundes vorausgegangen sein muss. Ist dies nicht erfolgt, kann die Kündigung vom betreffenden Mietvertrag unwirksam sein und das Mietverhältnis besteht fort.

Darüber hinaus sind bei allen Kündigungen durch den Vermieter entweder die gesetzlichen Kündigungsfristen oder die Fristen im Mietvertrag, sofern diese den gesetzlichen nicht widersprechen, einzuhalten. Verpassen Vermieter die Fristen, liegt ebenfalls eine unwirksame Kündigung vor. Der Mietvertrag hat bis zu erneuten, fristgerechten Kündigung Bestand.

Unwirksame Kündigung durch den Mieter: Wann ist das der Fall?

Eine unwirksame Kündigung vom Mietvertrag kann auch durch Mieter erfolgen.
Eine unwirksame Kündigung vom Mietvertrag kann auch durch Mieter erfolgen.

Im Gegensatz zum Vermieter, müssen Mieter keine Gründe für eine ordentliche Kündigung eines unbefristeten Mietverhältnisses angeben. Sie können jederzeit eine Kündigung aussprechen, müssen jedoch selbst auch die gesetzlich festgelegten Kündigungsfristen oder die im Mietvertrag festgehaltenen Fristen einhalten.

Werden diese Zeitpunkte missachtet oder falsch berechnet, handelt es sich auch hier um eine unwirksame Kündigung vom bestehenden Mietvertrag. Dieser bleibt auch hier gültig bis zur erneuten, fristgerechten Kündigung.

Ebenso unwirksam ist eine Kündigung, wenn im Mietvertrag Zeiten vereinbart wurden, in denen eine Kündigung nicht möglich ist. Diese Ausschlüsse haben sowohl für Mieter als auch für Vermieter Bestand und sind daher von beiden Seiten zu betrachten. Eine Kündigung ist dann erst nach Ablauf dieser festgelegten Zeiten möglich.

Feststellungsklage: Wann ist dies sinnvoll?

Zweifeln Mieter die Kündigung durch den Vermieter an, haben sie die Option, eine Feststellungsklage auf Unwirksamkeit der Kündigung von einem Mietvertrag einzureichen.

Eine Feststellungsklage auf Unwirksamkeit der Kündigung vom Mietvertrag kann in einigen Fällen sinnvoll sein.
Eine Feststellungsklage auf Unwirksamkeit der Kündigung vom Mietvertrag kann in einigen Fällen sinnvoll sein.

Lässt sich schon am Kündigungsschreiben erkennen, dass dieses unberechtigt ist, wenn zum Beispiel die Angabe von Gründen fehlt, ist eine solche Klage eher nicht sinnvoll.

Wenn eine Kündigung jedoch unberechtigt erscheint, kann die Klage auf Feststellung für Mieter ein wichtiges Mittel sein – so zum Beispiel, wenn bei Eigenbedarf die Annahme besteht, dass dieser vorgetäuscht ist.

Mieter sollten eine solche Klage jedoch nicht ohne eine sorgfältige Prüfung durch einen Anwalt für Mietrecht anstreben. Dieser ist eher in der Lage zu entscheiden, ob eine solche Vorgehensweise Aussicht auf Erfolg hat und eventuell wirklich eine unwirksame Kündigung vom Mietvertrag vorliegt.
Darüber hinaus bedeutet ein solches Vorgehen oft auch enorme Kosten für den Kläger, sodass hier die Beratung durch einen Anwalt unbedingt empfehlenswert ist.
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Unwirksame Kündigung: Ein Mietvertrag besteht weiterhin
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41 thoughts on “Unwirksame Kündigung: Ein Mietvertrag besteht weiterhin

    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo K,
      in der Regel muss die Kündigung vom Vermieter unterschrieben sein, damit sie wirksam ist. Fehlt die Unterschrift, kann dass einen Widerspruch begründen. Lassen Sie sich am besten ausführlich von einem Mieterverein beraten.
      Die Redaktion von mietrecht.com

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  1. Neeltje F.

    Interessant, dass eine außerordentliche Kündigung immer einen beweisbaren Grund haben muss. Unser Vermieter hat uns so ein Exemplar ohne Begründung zustellen lassen. Ich werde wohl einen Rechtsanwalt für Mietrecht hinzuziehen.

    Antworten
  2. mjoelnyr

    Wie verhält es sich, wenn der Vermieter bei der Eigenbedarfskündigung die Frist für die Kündigung des Mietverhältnisses zu kurz berechnet hat (in diesem Fall: acht statt neun Monate nach neun Jahren Mietdauer)? Ist damit die Kündigung unwirksam?

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo mjoelnyr,
      wir können rechtlich nicht beurteilen, ob diese verkürzte Frist sofort zur Unwirksamkeit der Kündigung führt. Lassen Sie sich am besten rechtlich von einem Mieterverein ausführlich beraten.
      Die Redaktion von mietrecht.com

      Antworten
  3. Philipp

    Surfer
    Mein Vermieter hat unsere zwei kleinen Katzen mit Rattengift vergiftet und uns gedroht-falls wir etwas gegen ihn unternehmen,kündigt er uns die Wohnung und meldet Eigenbedarf an.Wie können wir uns wehren???Meine Frau und ich möchten ihn wegen Tierquälerei anzeigen.

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Philipp,
      hier sollten Sie sich an die Polizei wenden und sich ausführlich rechtliche bei einem Mieterverein oder einem Anwalt beraten lassen.
      Die Redaktion von mietrecht.com

      Antworten
  4. M.a.

    Wenn ich über Jahre hinweg aufgrund vieler Mängel (undichte Fenster, wohnungstür defekt, nasse Fenster, schimmel, keine Lüftung in fensterlosen räumen wie in Küche und Bad, sämtliche Möbel und Kleidungsstücke verschimmelt, Ratten etc) die Miete gekürzt habe und immer wieder versucht habe, mit der Verwaltung in Kontakt zu treten, diese sich aber um nichts gekümmert hat, nun aber seit 2017 eine neue Verwaltung die alte abgelöst hat. Nun hat der Eigentümer einen Nachlass für den gesamten Zeitraum eine Minderung von 25% akzeptiert, will aber für den Rest immer noch über 50% der Miete zurück und schrieb mit jetzt eine außerordentliche fristlose Kündigung. Wie verhält sich das? Ich sollte bis zum 23.03.19 zahlen. Für den schimmel und den Rest habe ich für 11/18 bis 03/19 eine weitere Minderung für schimmel, Haustür bekommen von 15%. Darauf hin, habe ich gebeten, dies neu zu berechnen, da der schimmel und alles andere seit 2014 besteht. Habe ihm dann sämtliche kontaktversuche zukommen lassen, auf meine letzten beiden schreiben kam keine reaktion, sonder direkt eine außerordentliche fristlose Kündigung. Ich bin wirklich überfragt. Es wurde auch begründet, das mietverhältnis mit mir sei unzumutbar. Eine erneute mietminderung seit 01.04.19 wurde nicht zugestimmt, somit habe ich die Miete seit dem 01.04. Komplett überwiesen.

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    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo M.a.,
      leidr können wir keine rechtliche Beratung anbieten und den Sachverhalt daher auch nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen sich an einen Abwalt bzw. an einen Mieterverein zu wenden. Dort kann das Kündigungsschreiben überprüft und bezüglich der weiteren Vorgehensweise beraten werden.
      Die Redaktion von mietrecht.com

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  5. Jessica R.

    Hallo, da meine Oma am 11.02.19 verstorben ist, haben wir zu 30.04.19 außerordentlich mit Kopie des Totenscheins dem neuen Vermieter (wo wir diesen erstmal auswindig machen mussten, es gab nur ein Schreiben mit Namen und Bank, sonst nichts) gekündigt (Schriftlich mit Rückschein). Ist die Kündigung jetzt unwirksam, obwohl er unter Zeugen gesagt hat, er nimmt die Kündigung so an und die Frist läuft von neuem?

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    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Jessica R.,
      rechtlich können wir den Sachverhalt nicht beurteilen. Ob eine außerordentliche Kündigung in diesem Fall begründet und wirksam ist, sollten Sie am besten mit einem Mieterverein abklären. Ansonsten wäre hier die ordentliche Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten.
      Die Redaktion von mietrecht.com

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  6. Andrea B.

    Hallo,
    meine Frage ist, wie es sich mit Sonderkündigungsrecht verhält. Meine Vermieterin und ich wohnent in einem Einfalilienhaus.
    In der Kündigung wurde ein komplett falsches Datum des Mietvertrages eingetragen. Statt 01.02.2008, wurde das Datum des Vertrageabschlusses auf 01.03.2013 angegeben.
    Die 12 Monate der Kündigungsfrist wurden jedoch eingehalten.
    Ist die Kündigung nun aufgrund der falschen Angabe desVertragsabschlusses unwerksam?
    M.f.G.

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    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Andrea B.,
      beinhaltet die Kündigung formale Fehler wie falsche Daten, kann das zur Unwirksamkeit führen. Ob das in Ihrem Fall so ist, können wir rechtlich nicht beurteilen. Lassen Sie sich diesbezüglich am besten bei einem Mieterverein beraten.
      Die Redaktion von mietrecht.com

      Antworten
  7. Marius W

    Ich habe ausversehen eine Nummer bei der PLZ verwechselt und mein Vermieter meldet sich einfach nicht.. auf keine Email, Sms oder Anruf als ob er mich absichtlich meiden würde.. ich habe alles versucht und bisher ohne Erfolg und meine Angst besteht das sie ungültig ist er es weiß und mir aber nichts erzählen mag um länger Miete zu bekommen

    Antworten
    1. Florian

      Die sache ist folgende: meine Frau und ich haben vor ca 1 Woche eine außerordentliche mietvertragstkündigung bekommen, die allerdings laut unseres Anwalts ungültig ist.
      Die Frage ist, muss ich dem Vermieter das mitteilen,
      Die Kündigung ignorieren
      Oder eine Feststellungklage einreichen?

      Antworten
  8. Andrea H.

    Über einen RA habe ich Ende August 19 die Wohnungskündigung meiner Vermieterin erhalten. Jedoch ist dem Anwalt beim Datum/Jahreszahl ein Fehler unterlaufen. Die Kündigung sollte bis 29.02.2020 wirksam sein.
    Das Datum lautet aber 29.02.2019 !!! Meiner Ansicht nach ist die Kündigung unwirksam. Ist das korrekt? Nachdem ich eine Widerspruchsfrist bis 31.12.19 habe, werde ich den zeitlichen Vorteil nutzen und erstmal nicht reagieren.

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  9. Christian J.

    Ich habe meiner Mieterin mit einer Frist von 3 Monaten aufgrund von Beherbergung Dritter und Zerstörung von Vermietereigentum (Einbauküche) gekündigt. Ist diese Kündigung rechtens?

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Christian J.,

      wir bieten keine rechtliche Beratung und somit auch keine Einschätzung des Sachverhalts an. Eine Prüfung, ob eine Vertragsverletzung seitens der Mieterin vorliegt und die Kündigung wirksam ist, sollte hier durch einen Anwalt erfolgen.

      Ihr Team von mietrecht.com

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  10. JJ

    Was ist, wenn in einem Untermietvertrag eine Kündigungsfrist vereinbart ist, die nicht zulässig ist? Dort stehen die üblichen 3 Monate, allerdings ist in meinem Fall, da möbliert und unbefristet, eine kurzfristigere Kündigung möglich. Was ist zu tun?

    Antworten
  11. Hannes H

    Sie schreiben oben:
    “Werden diese Zeitpunkte missachtet oder falsch berechnet, handelt es sich auch hier um eine unwirksame Kündigung vom bestehenden Mietvertrag. Dieser bleibt auch hier gültig bis zur erneuten, fristgerechten Kündigung.”
    Die Aussage bezieht sich allerdings, wenn ich das richtig verstehe auf die Küdigung durch den MIETER.
    Nun wurde mir durch den VERMIETER gekündigt … allerdings steht in der Kündigung die falsche (zu kurze) Frist.
    Der gute Knabe hat sich da offenbar um 3 Monate zu meinen Ungunsten verrechnet.

    Ist die Kündigung auch in diesem Fall damit ebenfalls ungültig? Wo gibt es da Urteile dazu?

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Hannes H,

      wir bieten keine Rechtsberatung an. Um die Kündigung auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen zu lassen, können Sie sich an einen Anwalt oder einen Mieterverein wenden.

      Ihr Team von mietrecht.com

      Antworten
  12. Kilian

    Hallo,

    wir haben unsere Wohnung gekündigt. Unsere Kündigung haben wir fristgerecht und in Schriftform versendet (Zugang vom Vermieter bestätigt). Jetzt haben wir anstatt Frau X und Herrn X als Vermieter zu benennen nur Herrn X benannt (Frau X und Herr X stehe im Mietvertrag).

    Er meinte es liegt nun ein Formfehler vor und die Kündigung ist unwirksam.

    Stimmt dies? Am Ende ging das Kündigungsschreiben ihm fristgerecht zu und ist in die Sphäre der beiden Vermieter gelangt.

    Er stellt sich komplett quer und will nun das wir länger in der Wohnung bleiben, obwohl wir bereits einen Folgevertrag unterzeichnet haben.

    Antworten
  13. R. R.

    Hallo, ich bin gerade im Ausland, und bin vertraglich noch im Mietvertrag verbunden fuer eine Wohnung in Deutschland. Wegen einem Heizungsausfall im Winter (wo meine Untermieter in der Wohnung waren) moechte ich den Mietvertrag ausserordentlich und fristlos mit dem Vermieter kuendigen. Ist die Kuendigung unwirksam, wenn ich meine auslaendische Anschrift nicht reinschreibe?

    Antworten
  14. Lydia W

    Ich habe heute eine Email von meinem Vermieter bekommen, indem er mir zum 31.1.2020 kündigt ohne Frist u ohne Angabe von Gründen. Nur das ich am 31.1.2020 Schlüssel abgeben soll… Was sollte ich tun?

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Lydia W,

      eine Kündigung per E-Mail ist in der Regel nicht möglich, da diese unterschrieben sein muss. Auch muss ein Kündigung durch den Vermieter ausreichend und nachvollziehbar begründet sein. Darüber hinaus sind die gesetzlichen Kündigungsfristen einzuhalten. Legen Sie Widerspruch gegen die Kündigung ein und begründen Sie dies mit den angeführten Punkten. Zudem sollten Sie sich bei einem Mieterverein rechtlich beraten lassen.

      Ihr Team von mietrecht.com

      Antworten
  15. Rastra

    Guten Tag, haben eine fristlose Kündigung erhalten und wurden aufgefordert das wir in 2Wochen ausziehen sollen.
    Laut Kontoausdruck vom Vermieter stimmt da einiges Nicht. Laut meiner Rechnung ist die Nebenkostennabrechnung von 490€ noch offen und eine Miete.
    Der Vermieter und ich hattrn voriges Jahr schon mal eine Ratenzahlung vereinbarung da ich voriges Jahr im Mai keine Miete bezahlen konnte.jetzz als ich mir den Kontoauszug vom Vermieter anschaute sah ich das er mir im Januar voriges Jahr ein Minus auf meinen Konto geschrieben hatte was aber nicht stimmt da ich 2018 immer bezahlt hatte. Voriges Jahr hatten wir die Ratenzahlungsvereinbarumg abgeschlossen da ich im Mai nicht zahlen konnte. Die Beträgt 510€.Aber die Ratenzahlungsvereinbarumg lag bei 734€.was ich auch bezahlt hatte fälschlicher Weise. Nun hatte ich im Dezember 2019 die Miete nicht gezahlt und jetzt verlangen sie die Miete und die Nebenkostennabrechnung. Laut meinen Rechnung beträgt es sich 650€ da ich ja schon 220€ beinRatenvereinbarung mehr bezahlt habe. Die wollen aber 890€haben.Ist die fristlose Kündigung rechtens vom Vermieter?

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Rastra,

      rechtlich können wir nicht beurteilen, inwiefern die Kündigung gerechtfertigt ist. Am besten lassen Sie sich von einem Mieterverein beraten. Dieser kann Ihnen in Bezug auf die Abrechnung und die Mietzahlungen zur Seite stehen.

      Ihr Team von mietrecht.com

      Antworten
  16. Gisela T

    Ich bin Vermieter und habe von einem Mieter eine fristlose Kündigung bekommen, da er meint, es lägen Bauschäden vor und die Whg sei unbewohnbar.
    Ist eine fristlose Kündigung möglich aufgrund einer Aussage eines von ihm bestellten Gutachters?
    Wir haben die Aussage von Gipsern und anderen Profis, die wir um Rat gebeten, die alle die unzureichende Lüftung als Ursache der Schimmelbildung nannten.

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Gisela T.,

      in diesem Fall empfehlen wir Ihnen, sich rechtlich von einem Anwalt beraten zu lassen. Wir können nicht beurteilen, ob die Umstände eine fristlose Kündigung rechtfertigen. Eine Rechtsberatung können wir nicht anbieten.

      Ihr Team von mietrecht.com

      Antworten
  17. Hans P

    Guten Tag zusammen hier mal was echt kompliziertes..
    Mein Mietvertrag wurde am 1 12 2019 ausgestellt darin ist ein ordentliches Kündigungsverhältnis zum 1 12 2020.
    Wir haben aber im Mietvertrag entdeckt das der Vermieter 1.12.2010 rein geschrieben hat…kann ich jetzt trotzdem einfach die 3 Monate Frist einhalten und gehen ?oder muss ich vor Gericht…ist halt ein Tippfehler denken wir aber wir wollen hier nicht mehr bleiben.wie sollte man sich verhalten?

    Vielen Dank schonmal

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Hans P.,

      in der Regel müssen Sie als Mieter die Mindestmietdauer einhalten und könne erst nach dieser kündigen. Inwiefern der Tippfehler dies nun beeinflusst, können wir nicht beurteilen. In diesem Fall sollten Sie sich rechtlich beraten lassen. Bitte sehen Sie uns nach, dass wir keine Rechtsberatung anbieten und den Sachverhalt daher auch nicht einschätzen können. Wenden Sie sich mit dem Mietvertrag und der Frage zur Kündigungsfrist am besten an einen Mieterverein.

      Ihr Team von mietrecht.com

      Antworten
  18. Leopold B

    Liebe Redaktion,

    ich habe Ihre Informationen über die Unwirksamkeit einer Kündigung des Mietvertrages durch den Mieter gelesen.
    Zitat: ” Gegensatz zum Vermieter, müssen Mieter keine Gründe für eine ordentliche Kündigung eines unbefristeten Mietverhältnisses angeben. Sie können jederzeit eine Kündigung aussprechen, müssen jedoch selbst auch die gesetzlich festgelegten Kündigungsfristen oder die im Mietvertrag festgehaltenen Fristen einhalten.

    Werden diese Zeitpunkte missachtet oder falsch berechnet, handelt es sich auch hier um eine unwirksame Kündigung vom bestehenden Mietvertrag. Dieser bleibt auch hier gültig bis zurerneuten, fristgerechten Kündigung.”

    Haben Sie ein Gesetz und ein gerichtlicher Beschluss in Peto, die Ihre Aussagen untermauern? Was ist wenn eine Richterin der Meinung ist das eine Kündigung vom Mieter, die am 26.02.2020 zum 03.03.2020 ausgesprochen wurde, gültig ist auch wenn die Fristen vom Mieter nicht angehalten wurden?

    Können Sie eine Antwort darauf bis zum 21.04.2020 durchgeben?

    Vielen Dank!

    Leopold

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Leopold B,

      die gesetzlichen Kündigungsfristen sind in § 573c BGB definiert. Halten sich auch Mieter nicht an diese, besteht der in der Regel Vertrag fort. Wir können nicht beurteilen, auf welcher Grundlage die Richterin das Urteil basiert und wie sie dies begründet. Das sollte allerdings aus der Urteilsbegründung hervorgehen.

      Wir bieten zudem keine rechtliche Beratung an und können nicht einschätzen, inwieweit die vorliegende Kündigung wirksam ist, obwohl die Fristen nicht eingehalten wurden bzw. ob der Formfehler die Wirksamkeit beeinflusst. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt, um den Sachverhalt zu klären.

      Ihr Team von mietrecht.com

      Antworten
  19. Leonardo

    Sehr geehrte Redaktion,

    wer ist in Beweisführungspflicht wenn ein Vermieter den Mieter rechtswidrig wegen Räumung verklagt obwohl er die Rücknahme einer unwirksamen Kündigung von Mieter mündlich zugestimmt hat.
    Vielen Dank für die schnelle Antwort! Leonardo

    Antworten
  20. Ralf

    Hallo

    ich bin Mieter und wollte meine Wohnung kündigen, dies habe ich dann getan, mir wurde dann von der Verwaltung der Wohnung mitgeteilt, sie wären dafür nicht zuständig, obwohl sie im Mietvertrag als Vertretung eingetragen sind und den Mietvertrag auch unterzeichnet haben. Ich habe die Verwaltung dann in einem zweiten Schreiben darauf aufmerksam gemacht. Als Antwort bekam ich zurück, ich hätte Vertrag mit der XXX Immobilien & Hausverwaltung GmbH abgeschlossen und nicht mit der Einzelfirma XXX Immobilien an die ich das Schreiben gesendet habe. Ist die Kündigung nicht rechtsgültig weil ich nicht den kompletten Firmennamen ausgeschrieben habe? Ich kann auch Nachweisen das die Verwaltung von mir Briefe angenommen hat die nur an XXX Immobilien gesendet worden sind und auch bearbeite geworden sind… hoffe ist nicht zu kompliziert geschrieben danke für die Antwort im vorraus…

    Grüße Ralf

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Ralf,

      eine Kündigung kann aufgrund von Formfehlern unwirksam sein. Ob da sin Ihrem Fall allerdings so ist, können wir rechtlich nicht beurteilen. Lassen Sie die Antworten der Verwaltung sowie Ihr Kündigungsschreiben am besten von einem Mieterverein prüfen.

      Ihr Team von mietrecht.com

      Antworten
  21. Beate P

    Sehr geehrte Redaktion,
    ich habe meinen Mieter am 31.05.2019 zum 29.02.2020 (9 Monate) zwecks Eigenbedarf fristgemäß und gekündigt. Der Mieter hatte keinen Widerspruch eingelegt. Nun ist die Frist bereits abgelaufen, da nach seiner Aussage er noch keine passende Wohnung gefunden habe. Ist die Kündigung nun hinfällig? Muss ich erneut kündigen? Für Ihre Antwort bedanke ich mich schon jetzt, Mit freundlichem Gruß P

    Antworten
  22. Katja M

    Sehr geehrte Redaktion
    Wir wohnen seit gut einem halben Jahr in unserer Mietwohnung. Die Vermieterin wohnt einen Stock über uns. Mein Mann raucht ca. 2 bis 5 Zigaretten pro Tag auf unserem Balkon. Als die Vermieterin ihn kürzlich gesehen hat, wurde sie wütend und sagte, dass sie nicht wolle, dass jemand in ihrem Haus raucht und wir ansonsten wieder ausziehen müssen. Wir suchten das Gespräch mit ihr, was einigermassen gut verlief und in dem wir ihr sagten, dass wir uns bemühen würden, solange sie im Garten ist, nicht zu rauchen. Vor einer Woche drohte sie uns wieder mit der Kündigung, falls mein Mann sich gleich eine Zigarette anzünden würde.
    Falls sie uns mit dieser Begründung tatsächlich die Kündigung geben würde, wie müssten wir da am besten vorgehen? Könnten wir diese dann einfach ignorieren, weiterhin die Miete bezahlen und wohnen bleiben?
    Liebe Grüsse und vielen Dank!

    Antworten

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