Hundehaltung in der Mietwohnung: Was dürfen Mieter und was nicht?

Darf ein Hund in der Mietwohnung leben?

Dürfen Vermieter Hunde verbieten? Im Mietvertrag darf ein Hund nicht grundsätzlich ausgeschlossen sein.

Dürfen Vermieter Hunde verbieten? Im Mietvertrag darf ein Hund nicht grundsätzlich ausgeschlossen sein.

Eine Wohnung zu mieten, kann mit Hund durchaus sehr schwierig sein. Vermieter wollen das vierbeinige Familienmitglied oft nicht mit einziehen lassen. Doch darf der Vermieter einen Hund überhaupt verbieten? Viele Mieter wissen nicht, welche rechtlichen Vorgaben hier greifen oder wie die Rechtsprechung das Thema sieht, und fügen sich in der Regel den Vorgaben im Mietvertrag.

Was bezüglich einer Hundehaltung im Mietrecht geregelt ist, wann Mieter immer eine Wohnung mit Hund mieten dürfen und welche Konsequenzen eine Hundehaltung in der Mietwohnung trotz Verboten haben kann, betrachtet der folgende Artikel näher.

Das Wichtigste zur Hundehaltung in der Mietwohnung

  • Ein generelles Hundeverbot in der Mietwohnung ist nicht zulässig – Klauseln, die die Erlaubnis des Vermieters einfordern, hingegen schon.
  • Einen Hund in der Wohnung zu halten, trotz bestehenden Verbot, kann zur Kündigung führen.
  • Hundebesuch in der Mietwohnung kann erlaubt sein, wenn dies nicht zu häufig vorkommt. Liegt jedoch keine Erlaubnis des Vermieters vor, darf ein Hund nicht in Pflege genommen werden.

Darf der Vermieter die Hundehaltung verbieten?

Wer in eine Mietwohnung mit Hund einziehen will, muss vorher klären, ob die Haltung die Erlaubnis des Vermieters verlangt oder ob im Mietvertrag generell etwas geregelt ist. Wichtig zu wissen ist hier, dass ein grundsätzliches Verbot von Haustieren nicht zulässig ist. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) bereits 1993 entschieden, da dies eine Benachteiligung des Mieters bedeutet (BGH, Az.: VII ZR 10/92).

Einen Hund in der Mietwohnung ohne Erlaubnis zu halten, kann zur Kündigung führen.

Einen Hund in der Mietwohnung ohne Erlaubnis zu halten, kann zur Kündigung führen.

Allerdings besagt das Urteil, dass nur Kleintiere immer in der Wohnung gehalten werden dürfen, bei Hunden und Katzen sieht das anders aus. Gemäß dem Urteil ist im Mietrecht die Hundehaltung in der Mietwohnung eine Einzelfallentscheidung.

Das heißt, Vermieter dürfen selbst entscheiden, ob sie in der Mietwohnung einen Hund erlauben oder nicht. So kann im Mietvertrag die Hundehaltung nur mit Erlaubnis des Vermieters festgehalten sein. Jedoch ist auch hier ein allgemeines Verbot der Hundehaltung in der Wohnung nicht erlaubt. Für eine Hundehaltung in der Mietwohnung sollten sich Mieter also immer das Einverständnis des Vermieters abholen, denn liegt dieses nicht vor, kann die Hundehaltung in der Mietwohnung eine fristlose Kündigung nach sich ziehen.

Ausgenommen sind hier Blindenhunde sowie Therapiehunde. Diese bedürfen keiner Genehmigung müssen jedoch als solche auch zugelassen sein und ein Bescheinigung besitzen. In diesem Fall darf das Tier kein Hindernis sein, eine Wohnung mit Hund zu finden.

Vermieter verbietet Hund nachträglich: Geht das?

Hat der Vermieter die Hundehaltung in der Wohnung erlaubt, bedeutet das nicht, dass er diese nicht auch wieder zurückziehen kann. Wird der Hund zum Störfaktor durch ständiges Bellen oder die Verschmutzung der Gemeinschaftsflächen, kann die Haltung auch nachträglich untersagt oder die Erlaubnis zurückgezogen werden.

Hundebesuch in der Mietwohnung darf ebenfalls nicht grundsätzlich untersagt sein.

Hundebesuch in der Mietwohnung darf ebenfalls nicht grundsätzlich untersagt sein.

Halten sich Mieter nicht an die Vorgaben im Mietvertrag oder an die Rücksichtnahmepflicht, können Vermieter die Erlaubnis widerrufen. Das wird allerdings schwierig, wenn die Hundehaltung im Mietvertrag gestattet wird.

Hund zu Besuch trotz Haustierverbot: Geht das?

Auch wenn im Mietvertrag die Hundehaltung für die Mietwohnung von der Erlaubnis des Vermieters abhängt und dieser das untersagt, darf ein Hund zu Besuch kommen. Allerdings sollten Mieter darauf achten, dass dies nicht zu lange und zu häufig geschieht. Liegt keine Erlaubnis vor, darf in der Mietwohnung ein Hund nicht zur Pflege aufgenommen werden (AG Hamburg, Az. 49 C 29/05).

Wenn der Hund eine Bedrohung für die anderen Bewohner darstellt, dürfen Vermieter auch einen Besuch untersagen.
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25 thoughts on “Hundehaltung in der Mietwohnung: Was dürfen Mieter und was nicht?

  1. Christina K.

    Ich möchte einen Kleinhund anschaffen (Schulterhöhe ca. 25 cm – 3,5 kg).

    In meinem Mietvertrag von 1966 ist keine Klausel über ein Tiehalte-Verbot vorhanden.

    Die Mieter unseres Hauses haben eine schriftliche Zustimmung gegeben.

    Mit welchen Problemen muß ich rechnen?

    Vielen Dank
    Christina K.

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    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Christina K.,

      ist im Mietvertrags nichts entsprechendes geregelt, sollten Sie das mit dem Vermieter abklären. Lehnt er die Haltung ab, muss dies auch begründet sein. Ein generelles Haltungsverbot ist in der Regel nicht zulässig.

      Ihr Team von mietrecht.com

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  2. Bas

    Ist nicht ganz richtig. Mittlerweile kann ein Vermieter den Hund nur dann abweisen, wenn ein “Tüchtiger/Wichtiger Grund” genannt und wiederlegt werden kann. Wie Zb. eine Hundeallergie im haus oder ähnliches. Ein einfaches “hunde bellen” oder “ich habe die Erfahrung, dass …” sind somit vollkommen nutzlos!

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    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Bas,

      hierbei handelt es sich in der Regel immer um Einzelfallentscheidungen, eine Begründung muss üblicherweise jedoch immer nachvollziehbar sein. Wie im Artikel beschrieben, muss es sich in der Regel um ständiges Bellen als Störfaktor handeln. Wann das der Fall ist, ist dann wieder eine Einzelfallentscheidung.

      Ihr Team von mietrecht.com

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  3. Natalie

    Ich möchte demnächst mit meinem Chihuahua eine Wohnung anmieten. Die Hausverwaltung sagt jedoch es käme kein Hund mehr in dieses Haus. Dazu muss ich erwähnen, dass dort ein Hund wohnt und dieser mit seinem Herrchen innerhalb des Hauses in eine andere Wohnung ziehen wird um sich zu vergrössern. Deren
    jetzige Wohnung würde ich gerne mit meinem Hündchen beziehen.
    Für meine Begriffe kann es doch nicht sein, dass dieser Mann trotz Hund eine andere Wohnung in diesem besagten Gebäude beziehen darf und gleichzeitig verneint die Hausverwaltung einen weiteren Hund.
    Als Grund für das zukünftige Hundeverbot wurde mir genannt, dass die Hunde alleine gelassen werden und es dann durch das Gebelle zu laut sei.
    Ich bin in Rente und nehme meinen Hund fast immer mit, es sei denn, zur Physiotherapie oder zum Arzt, da es dann nicht geht. Mein Hund ist so gut wie nie alleine und schläft in der Regel auch, wenn ich mal kurz weg bin. Bei meiner Anwesenheit bellt er auch nicht, da ich sofort eingreife, wenn es der Fall ist, weil jemand fremdes kommt oder dergleichen.
    Was kann ich nur tun, damit ich diese Wohnung bekomme ??? Es bedeutet mir so viel dort einzuziehen, da es dort ruhig ist und ich als junger Mensch dort gewohnt und mich sehr wohl gefühlt habe. Ausserdem ist die Wohnung auch bezahlbar. Meine jetzige Wohnung liegt direkt an der Straße. Es ist hier so laut und durch meine Erkrankung halte ich es hier nicht mehr aus. Ausserdem ist sie mir auch zu teuer.
    Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand mit Rat zur Seite stehen könnte.
    Viele Grüsse Natalie

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  4. Anina

    Hallo… Wie sieht es aus wenn im Mietvertrag steht das keine Haustiere erlaubt sind ich aber aufgrund einer Depression von meinem Therapeuten eine Bescheinigung bekommen würde das eine Anschaffung eines Hundes zu meiner Genesung beitragen würde?

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    1. Rita d.

      Hallo,
      Ich habe mir vor kurzem einen chihuahua zugelegt. Ich leide an Depressionen und starken Angst Zuständen. Seit dem der kleine da ist geht es mir besser. Ich habe unseren Vermieter nicht gefragt da wir eh Probleme mit ihm haben. Im Mietvertrag steht das Haustiere verboten sind. Meiner Gesundheit geht es besser da durch. Sagt auch mein Psychotherapeut. Darf der Vermieter uns dann kündigen?

      Mfg

      Rita D.

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  5. Marcus

    Hallo,

    wie ist das, wenn ein Tier für 1-2 Wochen in Obhut genommen wird. Beispielsweise, wenn die Besitzer verreist sind?

    Antworten
  6. Kim

    Hallo,
    In meinem Mietvertrag steht das Hundehaltung verboten ist, Katzen müssen abgesprochen werden und Kleintiere seien erlaubt.
    Jetzt ist es so das ich mir überlege doch einen kleinen Hund (Franz. Bulldogge) anzuschaffen.
    Worauf muss ich achten oder was muss ich mit Meinem Vermieter abklären?
    Kann er einfach so eine Hundehaltung verbieten?

    Antworten
  7. Joachim M.

    Hallo aus der Nähe von Bremen,

    Ich habe in meiner Mietwohnung über 3 Jahre einen Cocker gehalten. Dieser musste im Dezember 2018 erlöst werden.
    Nun möchte mein Vermieter mir weitere Hundehaltung verbieten obwohl auch der Tierschutz sein Einverständnis gegeben da da mein zukünftiger Mitbewohner aus dem Tierheim kommt.

    Ich freue mich über eine Antwort

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Joachim M.,

      in der Regel muss ein Verbot der Hundehaltung auch begründet werden. Sie sollten diesbezüglich nochmals an den Vermieter herantreten.Ist dieser dazu nicht bereit, empfehlen wir für das weitere Vorgehen eine rechtliche Beratung durch einen Mieterverein oder Anwalt.

      Ihr Team von mietrecht.com

      Antworten
  8. Petra

    Hallo,
    Ich möchte in meiner Wohnung einen Hund halten. Wissen Sie, bis zu welcher Größe ein Hund als Kleintier / Kleinhund gilt? Der Hund, den ich gerne hätte, ist 42cm Schulterhöhe groß. Ich möchte ungern meinen Vermieter direkt fragen, aber Sie erlauben generell nur kleine Hund.
    Danke und viele Grüße
    Petra

    Antworten
    1. Verena

      Hallo,

      eine Antwort hierzu würde mich auch sehr interessieren, denn wir haben exakt den gleich Fall. Der Vermieter verbietet einen Hund in dieser Größe mit der Begründung es wären nur kleine Hunde erlaubt (ohne eine exakte Größenangabe oder weitere Argumente anzugeben).

      Ein persönliches weiteres Gespräch hat er abgelehnt.

      Vielen Dank und viele Grüße
      Verena

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      1. mietrecht.com Beitragsautor

        Hallo Verena,

        das können wir rechtlich nicht beurteilen und ist in der Regel eine Einzelfallentscheidung. Am besten lassen Sie sich bei einem Mieterverein beraten, wie Sie hier am besten vorgehen können.

        Ihr Team von mietrecht.com

        Antworten
  9. Annette

    Hallo, wir wollen einen kleinen Hund übernehmen, wohnen in einer Wohnung die einer Genossenschaft in Köln gehört. Im Mietvertrag (bei uns heißt er Nutzungsvertrag; unterzeichnet 2011) steht, dass die Haltung von Hunden und Katzen nicht erlaubt ist. Ich weiß, dass es ein Urteil aus 2013 gibt, dass das Pauschale Verbot gekippt hat. Aber haben Genossenschaften andere Rechte bzw. kann es da zu Schwierigkeiten kommen? Es gibt hier Mieter, die Hunde und Katzen halten.
    Danke für eine Auskunft.

    Antworten
  10. Daniela

    Hallo!
    In unserem Mietvertrag ist die Hundehaltung nur nach Absprache mit dem Vermieter erlaubt.
    Ich selbst halte hier zwar keinen Hund im eigentlichen Sinne, sondern habe ca. 6-8 Wochen pro Jahr (Max. 2 am Stück) den Hund meiner Eltern zu Besuch. Er ist klein, alt und ruhig. Der Vermieter hat mir sein Einverständnis dazu gegeben.
    Jetzt habe ich aber Probleme mit dem Hausmeister, der selbst eine Eigentumswohnung in dem Haus und 2 Hunde hat, und meint, Hunde müssen durch die Eigentümerversammlung genehmigt werden und man müsse auch einmalig 300€ zahlen.
    Wie gesagt, im Mietvertrag steht ausdrücklich Vermieter, wessen Erlaubnis ich habe und meiner Meinung nach ist es auch noch keine „Haltung“ in dem Sinne.
    Gibt es da irgendwelche Regelungen bezüglich der Dauer des Besuchs?
    Kann mir der Hausmeister da irgendwie blöd kommen, sodass es wegen ihm verboten wird?

    Antworten
  11. Maria M.

    Hallo ,
    Ich komme aus Sachsen Nähe Dresden und habe im Mietvertrag stehen das Tierhaltung unter Absprache erlaubt ist . Im Mietvertrag steht auch noch das ich monatlich 10€ extra für den Hund zahlen soll . Ist das Rechtens ? Ich zahle ja auch schließlich Hundesteuer und habe eine Versicherung für alle Schäden die mein Hund könnte anstellen . Der Mietvertrag muss ich sagen ist aber schon unterschrieben .

    Lg Maria

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Maria M.,

      leider können wir rechtlich nicht einschätzen, ob eine solche Nutzungsentschädigung für eine Hundehaltung wirksam oder zulässig ist. Hier empfehlen wir eine rechtliche Beratung bei einem Mieterverein.

      Ihr Team von mietrecht.com

      Antworten
  12. Carolin K.

    Hallo,
    wir sind vor zwei Jahren mit unserem Hund in ein Miethaus gezogen.Jetzt wollen wir uns einen zweiten kleineren Hund dazu holen.Wir haben natürlich voher den Vermieter um Erlaubnis gefragt.Dieser lehnt eine weitere Hundehaltung mit der Begründung ab, dass anderen Mietparteien die Hundehaltung untersagt wurde.Dazu ist allerdings zu erwähnen, dass die anderen Mietshäuser nicht unserem Eigentümer, sondern dem Großvater gehören, also zwei unterschiedliche Eigentümer.Was können wir nun unternehmen?Wir empfinden diese Antwort als ungerecht, da wir mit den Vermieter des anderen Mieters nichts zutun haben.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Carolin K.,

      wird eine Hundehaltung abgelehnt, muss das in der Regel auch ausführlich begründet werden. Sie sollten sich am besten bei einem Mieterverein beraten lassen, inwiefern Sie hier Möglichkeiten haben und welche Begründung der Vermieter anbringen muss.

      Ihr Team von mietrecht.com

      Antworten
  13. Elly

    Hallo ,
    Ich bin im Nov 2018 zu meinem Freund gezogen .
    Ich habe einen Labrador (ausgebildet u Prüfung abgelegt)
    Im Mietvertrag meines Freundes ist Hundehaltung nicht erlaubt aber der Vermieter hat gesagt wir versuchen es .
    Der Hund ist leise , brav ,!! . Die Tochter des Vermieters 26 Jahre , schwanger,hat eine französische Bulldogge ( die beißt alles was sich bewegt , kann nur an der Leine bleiben ) Nun kam vor 2 Tagen der Vermieter u sagte ich müsse meinen Labrador abschaffen oder ausziehen , es sei zu viel Stress für die Bulldogge .
    Die Hunde sind nur an der Leine es kann gar nichts geschehen .
    Kann er nach 6 Monaten also mich einfach raus setzen ?
    Ich bin sicher das die Bulldogge durch jede Prüfung geschweige denn wesenstest fällt . Ich hätte Angst um das Baby .ich habe 3 mal versucht den Hund zu streicheln er hat mich jedesmal in die Hand geschnappt , ebenso meinen Labrador. Seit dem mache ich einen großen Bogen .
    Wie sieht es rechtlich für mich aus ?
    Viele Grüße Elly

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Elly,

      inwieweit die Begründung des Vermieters wirksam ist, können wir leider nicht beurteilen. Hier ist eine rechtliche Beratung bei einem Mieterverein oder einem Anwalt zu empfehlen. Diese können Sie bezüglich des korrekten Vorgehens und Ihrer Möglichkeiten unterstützen.

      Ihr Team von mietrecht.com

      Antworten
  14. Susann

    Hallo,
    Ich möchte demnächst einen kleinen Hund zur Pflege aufnehmen. Es wird eine kastrierte Mischlingshündin sein, welche nicht ganz bis zum Knie geht.
    Nun hat mein Vermieter gesagt, dass sie grundsätzlich keine Hunde in 27qm Ein-Raum-Wohnung erlauben. Das entspricht jedoch nicht den rechtlichen Grundlagen nicht wahr? Die Eignung muss doch im Einzelfall geprüft werden. Zudem erwähnte die Dame am Telefon, dass dem Hund mind. 8qm zur Verfügung stehen müssen, da dies rechtlich vom Tierschutz vorgegeben wird. Stimmt das?
    LG Susann

    Antworten
    1. mietrecht.com Beitragsautor

      Hallo Susann,

      wir können nicht bewerten, welche tierschutzrechtlichen Vorgaben hier greifen. Informieren Sie sich da am besten direkt bei einem Tierschutzverein. Ein generelles Haltungsverbot ist üblicherweise nicht wirksam. Lehnt der Vermieter die Hundehaltung grundsätzlich ab, muss dies auch ausführlich begründet sein. Ob die Größe der Wohnung ausreichend ist, können wir nicht beurteilen. Diesbezüglich sollten Sie sich auch bei einem Mieterverein rechtlich beraten lassen.

      Ihr Team von mietrecht.com

      Antworten
      1. Michelle

        Hallo:)

        Wir müssen uns von der Vermieterin das ok einholen.. so ist es leider vertraglich geregelt. Bei Einzug haben wir schon erwähnt das der Plan im Raum steht das in Zukunft wahrscheinlich auch ein Hund dazu kommen würde, da hieß es wäre kein Problem aber vorher nochmal das ok einholen.
        Hatte vor ein paar Monaten schon bei ihr angefragt, da warte ich nun immer noch auf einen Rückruf.
        Am Telefon hatte es sich schon eher negativ angehört,
        Da wir ja schon Katzen hätten und die Treppen wären für den Hund nicht unbedingt geeignet habe ich zuhören bekommen. Sie wollte sich aber nochmal melden.
        Im Haus leben insgesamt 3 Parteien, die anderen beiden Parteien haben schon Hunde.

        Jetzt ist meine Frage wie ich weiter verfahren kann? *und was Gründe wären, das sie dies verbieten kann
        Und wie es aussieht wenn man ein Nein von der Vermieterin bekommt. Welche Optionen habe ich dann noch?

        Vielen lieben dank im voraus.:)

        Antworten

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